Netzwerk: Ausflug zu den Neandertalern

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21 ehrenamtliche Betreuer des

Ehrenamtsnetzwerks in der Flüchtlingshilfe Haan-Gruiten machten sich jetzt zusammen mit 53 Geflüchteten und damit neuen Haaner Nachbarn auf den Weg ins Neanderthalmuseum. Ziel war die Sonderausstellung "Zwei Millionen Jahre Migration". Die Haaner Neubürger kamen zu einem Teil aus der Wohnunterkunft in der Düsselberger Straße und eine Familie aus der Unterbringungsmöglichkeit in Ellscheid. Alle anderen teilnehmenden Familien kamen aus Haan und leben bereits in eigenen Wohnungen. Sie hatten den frühen Aufbruch und die umständliche Fahrt, an einem frühen Samstagmorgen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von Haan nach Gruiten, nicht gescheut. Die gemeinsame Weiterfahrt mit dem vom Haaner Lions Club finanzierten Bus startete um 9.30 Uhr an der Düsselberger Straße.

Nach der Ankunft auf dem Busparkplatz am Neanderthalmuseum und kurzem Spaziergang starteten die Führungen um 10 Uhr in zwei Gruppen. Die Mitarbeiter des Museums sprachen Deutsch, Englisch und Französisch. Das Kreisintegrationszentrum in Mettmann finanzierte Dolmetscher für Arabisch, Türkisch und Russisch. Derweil besuchten die Kinder, begleitet von vier ehrenamtlichen Helfern, mit großem Interesse die Neanderthalwerkstatt. Um 12.15 Uhr sammelten sich alle Teilnehmer vor dem Museum und genossen bei einer Trinkpause das von der Haaner Felsenquelle gespendete Wasser. Um 12.40 Uhr startete die Rückfahrt nach Gruiten.

(höv)