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Stadt Hilden beklagt mehr Vandalismus auf Spielplätzen

Hilden : Stadt Hilden registriert mehr Vandalismus auf Spielplätzen

Die Stadtverwaltung Hilden erhielt in den vergangenen Wochen vermehrt Nachrichten, dass Spielgeräte auf Spielplätzen beschmiert und beschädigt wurden.

Besonders oft betroffen: der Spielplatz am Eichelkamp mit seinem Rutschenhügel. „Es ist sehr schade, dass dieser Spielplatz schon wieder von Vandalismus betroffen ist“, bedauert Vanessa Fischbach, für die Spielplätze zuständige Mitarbeiterin des Tiefbau- und Grünflächenamt. „Die Verwaltung möchte den Kindern, Jugendlichen und Begleitpersonen auf den Spielplätzen einen angenehmen und freudigen Aufenthalt bieten können. Doch nun müssen immer öfter Schäden repariert werden. Dies kostet Zeit und Geld, welches an anderer Stelle fehlt. Wenn dies kein Ende nimmt, müssen die beschädigten Spielgeräte immer länger eingezäunt werden, da sie in verkehrsunsicherem Zustand nicht genutzt werden dürfen.“ Am Ende  bleibe nur der Abbau eines zu oft zerstörten Spielbereiches. Zuletzt wurde der nicht mal ein Jahr alte Bodenbelag des Spielplatzes am Warrington-Platz instandgesetzt. Er war durch Vandalismus so stark beschädigt worden, dass nicht mehr gewährleistet werden konnte, dass die Kinder sanft fallen. Der Umbau des Spielplatzes hat rund 400.000 Euro gekostet. Die Verwaltung appelliert an alle: Bitte mehr Rücksicht und Respekt gegenüber Eigentum und Gegenständen, die gerade für die Kleinsten von uns gedacht sind.

Die Stadt Hilden unterhält 67 eigene Spielplätze, den Abenteuerspielplatz, zwei DFB-Mini-Spielfelder, elf Bolzplätze sowie fünf Allwetterspielfelder. Auch die Schulhöfe der Schulen sind zum Spielen freigegeben. Alles in allem gibt es so insgesamt rund 100 städtische Spielflächen. Pro Jahr gibt die Kommune rund 200.000 Euro für neue Spielgeräte oder den Ersatz alter Spielgeräte aus.

(cis)