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Hilden: VfB 03 plant jetzt einen guten Start in Amern

Hilden : VfB 03 plant jetzt einen guten Start in Amern

In der Hinrunde der Fußball-Landesliga feierten die Hildener einen glatten 3:0-Erfolg. Jetzt aber müssen sie auf Naturrasen bestehen.

VSF Amern - VfB Hilden. Nach dem kurzfristigen Ausfall des Heimspiels gegen den TuS Grevenbroich absolvierten die Fußballer des VfB 03 kurzerhand am Dienstag einen Test gegen den gleichklassigen TuSpo Richrath aus der Parallelgruppe. Letztlich trennten sich die Kontrahenten mit einem 2:2-Unentschieden.

Michael Kulm war vor allem mit der ersten Halbzeit zufrieden - allerdings vor allem mit dem Umschalten von der Defensive auf den Angriff. Denn in der Deckung selbst lief es noch nicht so, wie es sich der Trainer vorstellt. So führten "zwei katastrophale Abspielfehler in der eigenen Hälfte" zu den Gegentoren. In der intensiv geführten Begegnung gingen die Hildener durch Jannik Weber mit 1:0 (11.) in Führung.

Kurz danach übernahmen jedoch die Langenfelder mit einem Doppelschlag zum 2:1 (14./15.) das Kommando. Noch vor der Pause glich erneut Jannik Weber zum 2:2 (40.) aus. Nach dem Seitenwechsel hatten die Richrather die größeren Chancen, verzeichneten unter anderem noch einen Lattenknaller. "Der eine oder andere hat noch nicht die Normalform vor der Winterpause erreicht", erkannte Kulm und stellte nüchtern fest: "Wir sind noch einiges entfernt von dem, wo ich mit der Mannschaft hin möchte."

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In Amern müssen die Hildener am Sonntag (15 Uhr, Rösler-Stadion, Bahnstr. 9, Schwalmtal) statt auf Kunst- auf Naturrasen antreten. Angesichts der Witterungsbedingungen konnten sich die VfB-Kicker jedoch auf diesem Untergrund nicht vorbereiten. Daher betont Kulm die taktische Marschroute: "Wir brauchen von Beginn an sehr viel Konzentration und eine stabile Defensivarbeit, wenn wir in Amern bestehen wollen." Immerhin hat der Coach bis auf Lukas Schmetz (Sprunggelenk) alle Mann an Bord - Stand am Donnerstag. "Bei diesem Wetter weiß man nicht, wer sich noch die Grippe einfängt", wappnet sich Kulm für mögliche Ausfälle.

Das Ziel ist klar: "Wir können zwar auch mit einem Punkt leben, aber wir wollen zum Auftakt einen Sieg holen." Zumal ein Erfolg wichtiges Selbstbewusstsein für das Hildener Ortsderby nur eine Woche später bringt. Deshalb will die VfB-Mannschaft, die gemeinsam mit dem Bus nach Amern fährt, Geschlossenheit demonstrieren. "Mal sehen, ob wir die richtige Lösung für die Aufgabe finden, die uns der VSF auf eigenem Platz stellt", freut sich Kulm auf die Partie.

Auch mit dem Wissen, dass seine Elf in der Hinrunde einen glatten 3:0-Sieg feierte. "Das war eines unsere besten Spiele in der Defensive", sagt er im Rückblick. Ehrgeiz legen allerdings auch die Gastgeber an den Tag. In der vergangenen Saison holten sie mit 44 Punkten den zehnten Platz. "In jedem Jahr waren wir besser als in der Vorsaison", erklärt Rainer Bruse. Der Coach, der im siebten Jahr das Sagen hat, hofft daher, dass seine Truppe eine dieser beiden Marken knackt. Zumal es zuletzt im Training und in den Tests rund lief.