Basketball: „Unterm Korb wird’s schwer“

Basketball: „Unterm Korb wird’s schwer“

Die Basketballer des TuS Hilden treten bei der SG Sechtem an, dem Absteiger aus der 1. Regionalliga. Mit Sascha Rudolphi und Stephan Eckstein stehen zwei 2,10Meter-Center im Team der Gastgeber.

Die Basketballer des TuS Hilden treten bei der SG Sechtem an, dem Absteiger aus der 1. Regionalliga. Mit Sascha Rudolphi und Stephan Eckstein stehen zwei 2,10 Meter-Center im Team der Gastgeber.

Sechtem – TuS Hilden. Für die Basketballer des TuS 96 steht am Sonntag (16 Uhr) eine besondere Partie an. Immerhin treten die Hildener bei dem Verein an, der im Laufe der vergangenen Saison seine Mannschaft vorzeitig aus der 1. Regionalliga zurückzog, damit neben den Krefeld Panthers als Absteiger in die 2. Regionalliga feststand – und so die Hildener fast zur Oberliga verurteilte. Letztlich hielten die Itterstädter nur die Klasse, weil sich die Krefeld Panthers als Verein gänzlich auflösten und damit aus der Abstiegwertung der 1. Regionalliga fielen.

Sechtem startete derweil einen erfolgreichen Neuaufbau. Vier Siegen stehen derzeit nur zwei Niederlagen gegenüber, während der TuS zumindest ein ausgeglichenes Punktekonto vermeldet (6:6). Mit Meik Bassen fanden die Gastgeber im Juni einen neuen Trainer. „Eigentlich wollte ich noch mal selbst in das Geschehen eingreifen und mich auf die alten Tage auf dem Feld austoben“, nahm Bassen vom Amt des Spielertrainers Abstand und beendete seine aktive Karriere.

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Der neue Coach der SGS bildete eine Mannschaft mit einer gesunden Mischung aus Jung und Alt. Vor allem im Aufbau und auf den Flügeln wirbeln die Talente, während direkt unter dem Korb zwei erfahrene Akteure die Akzente setzen. Sascha Rudolphi ist der eine, Stephan Eckstein der andere. Beide Center glänzen mit einem Gardemaß von 2,10 Meter und gelten als SGS-Urgesteine. „Mit unserer kleinen Besetzung werden wir uns da etwas schwerer tun“, ahnt Markus Düringer nichts Gutes. Doch der TuS-Trainer hat eine einfache Lösung parat: „Wir müssen das Tempo hochhalten, da die beiden nicht mehr die jüngsten und beweglichsten sind.“ Zudem wollen die Gäste mit einer guten Defensivarbeit den Grundstein für einen weiteren Sieg legen, denn die Sechtemer gehören nicht zu den Kontrahenten, die in jedem Spiel mit hoher Ausbeute glänzen. „Uns kommt es entgegen, wenn wir keine 90 Punkte erzielen müssen, um zu gewinnen, sondern wenn vielleicht 65 reichen“, betont Düringer. Immerhin fällt mit Ralph Göbbels der wichtigste Korbjäger der Hildener verletzt aus. Allerdings weiß Düringer: „Meine Mannschaft hat in den letzten beiden Spielen viel Selbstbewusstsein getankt.“

Eine Trumpfkarte im Angriff sollte erneut Zuri Williams sein. Mit dem US-Amerikaner „klappen die Fastbreaks deutlich besser“, so der Coach. Und weil der 32-Jährige den Aufbaupart fest in der Hand hat, kann sich Gordan Stanic nun verstärkt Abwehraufgaben widmen – und sein Augenmerk auf die Sechtemer Flügelspezialisten legen. „Auch als Punktelieferant kommt er jetzt besser zur Geltung“, freut sich Markus Düringer.

Die TuS-Basketballer treten in Sechtem ohne Ibrahim Tekin an. Doch mit Dirk Diepenseifen ist adäquater Ersatz in Sicht. Ansonsten baut der Trainer auf die Besetzung von letztem Samstag. „Auch Marc Hanneheide wird wieder seine Einsatzzeiten bekommen“, will Düringer das „Projekt Jugend“ im Regionalliga-Team vorantreiben.

(RP)
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