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Basketball: TuS 96 baut auf drei Siege

Basketball : TuS 96 baut auf drei Siege

In der 2. Regionalliga stecken die Hildener Basketballer auf dem vorletzten Tabellenplatz in akuter Abstiegsnot. Im Saisonendspurt will das Schierburg-Team aber den Klassenerhalt noch sichern.

TuS Hilden – BG Bonn/Meckenheim. Die Bilanz der Basketballer des TuS 96 im neuen Jahr ist niederschmetternd. In den neun Meisterschaftsbegegnungen seit Januar gelang den Hildenern gerade einmal ein Sieg. Der 68:60-Heimerfolg über die DJK Südwest war da nur ein zartes Zwischenhoch. Seither setzte es vier Niederlagen in Folge, die die Mannschaft von Thomas Schierburg endgültig in die Abstiegszone katapultierten. Nun wollen die Itterstädter in den letzten drei Partien dieser Saison den Turbo auspacken, um das in den Monaten zuvor Versäumte nachzuholen und noch die nötige Punkte für den Klassenerhalt einzufahren. Ein schwieriges Unterfangen, denn die kommenden Aufgaben sind unangenehm. So gibt heute Abend (19.30 Uhr) der Vierte BG Bonn/Meckenheim seine Visitenkarte in der Fabriciushalle ab. Danach folgt das Derby gegen Schlusslicht Leichlinger TV. Und zum Abschluss hält der Spielplan das Duell gegen den Vierten Capone Düsseldorf parat.

An der Marschroute des TuS 96 lässt Schierburg keinen Zweifel. "Wir wollen in den letzten drei Spielen drei Siege holen", formuliert der Trainer unmissverständlich. Das meiste Kopfzerbrechen bereitet ihm allerdings ausgerechnet der LTV. Der tritt nämlich heute bei der ebenfalls noch gefährdeten DJK Südwest Köln an. "Wenn die Leichlinger verlieren, sind sie definitiv abgestiegen", weiß Schierburg. Und rechnet dann mit unangenehmen Folgen für seine Mannschaft: "Dann haben sie gegen uns nichts mehr zu verlieren." Deshalb hofft der TuS-Coach, dass die Abstiegsfrage weiter ungeklärt bleibt.

Die vierwöchige Meisterschaftspause nutzten die Hildener zur Regeneration. "Zuri Williams ist auf dem Weg zu alter Form", registrierte Schierburg erfreut den guten Eindruck, den der Spielmacher in den Übungseinheiten hinterließ. Nicht mehr zur Verfügung steht in der Schlussphase der Saison allerdings Libert Lin Akpodji, der aus familiären Gründen vorzeitig nach Afrika zurückkehren musste. Lukas Schierburg und Jörn Plaggenborg mussten in dieser Woche das Training reduzieren, da Klausuren anstanden. Ahmed Kaichouhi dagegen trat wegen einer Verstauchung der Wurfhand kürzer. Nur sechs Akteure standen deshalb am Donnerstag in der Halle. "Das ist natürlich zu wenig, um die Systeme zu laufen", berichtet Schierburg. Trotz der schlechten Vorzeichen, die sich übrigens wie ein roter Faden durch die ganze Saison ziehen, versprüht der 51-Jährige Optimismus. "Die Stimmung in der Mannschaft ist gut, deshalb gehen wir auch zuversichtlich in die Partie." Der Coach baut vor allem auf die erfahrenen Akteure und hofft zugleich, "dass die jungen Spieler in der entscheidenden Phase nicht übermotiviert agieren."

(RP)