Handball : Personeller Umbau

Torhüterin Gitti Hölscher, Svenja Fischer und Steffi Stemmler wechseln von Mettmann-Sport zur SG Haan/Hilden. "Sechseinhalb" Neuzugänge kommen zum Handball-Oberligisten.

Nach dem Abschluss der Saison 2008/2009 und dem verpassten Aufstieg hat es bei den Oberliga-Handballerinnen von Mettmann-Sport einige Veränderungen im Kader gegeben. Neben der bereits verabschiedeten Steffi Stemmler haben sich nun auch Svenja Fischer und Torhüterin Gitti Hölscher dem benachbarten Verbandsligisten SG Unitas Haan/Hildener AT angeschlossen.

HHG-Sportlehrerin im Kader

Dagegen können die Mettmanner Verantwortlichen gleich "sechseinhalb" Neuzugänge präsentieren. Nach Alina Gassen (Rechtsaußen, TuS Lintfort) und Cathi Clodt (Rückraum, SG Überruhr) hat sich Torhüterin Annalena Bandur für ME-Sport entschieden. Die Studentin an der Sporthochschule Köln kommt vom SC Pulheim und wurde von ihrer Studienkollegin Karen Swoboda empfohlen.

Sie wird in der kommenden Saison gemeinsam mit der reaktivierten Melle Flüß — deshalb ein "halber" Neuzugang — zwischen den Pfosten stehen, die derzeit in Hamburg ihre Trainer-B-Lizenz beim früheren Bundesliga-Keeper Goran Stojanovic macht. Stammtorhüterin Samantha Sklorz bleibt ME-Sport zwar erhalten, geht aber von August bis Dezember für ein Auslandssemester nach Norwegen und kann erst ab Januar wieder eingeplant werden.

Desweiteren werden in der kommenden Saison Elena Ardanova und Friederike Büngeler für ME-Sport auflaufen. Elena Ardanova ist Sportlehrerin am Heinrich-Heine-Gymnasium in Mettmann. Auf sie wurden die Verantwortlichen durch deren Schülerin Sandra Dörken aufmerksam. Die 28-Jährige war zuletzt für die Oberligisten Forchheim und Weimar aktiv, will nun nach einer zweijährigen Handballpause wieder angreifen. Beim Training hat Elena Ardanova bereits einen sehr guten Eindruck gemacht und sich mehr als empfohlen.

Doppelspielrecht

Die 17-jährige Friederike Büngeler wird mit einem Doppelspielrecht ausgestattet und sowohl für die ME-Sport-Frauen als auch weiterhin für die A-Mädchen des TB Wülfrath auflaufen — wobei die Jugend bei Doppelbelegung das Vorrecht bekommt. Eine weitere Rückraumspielerin hat in dieser Woche zugesagt. Da sie aber zunächst selbst ihren bisherigen Verein informieren will, kann der Name erst später bekannt gegeben werden.

Damit sind die Planungen beim Oberligisten so gut wie abgeschlossen. Zwar führen die ME-Sport-Verantwortlichen derzeit mit einer weiteren Spielerin Gespräche, doch wegen einer langwierigen Verletzung wird die Entscheidung noch auf sich warten lassen.

(RP)