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Billard: BCH hat Play-Offs schon sicher

Billard : BCH hat Play-Offs schon sicher

Am letzten Doppelspieltag in der Mehrkampf-Bundesliga wollen die Hildener Billard-Experten unbedingt den zweiten Rang verteidigen. Allerdings wartet mit Titelverteidiger DBC Bochum ein dicker Brocken.

Für die Playoffs in der Mehrkampf-Bundesliga hat sich der BC Hilden längst qualifiziert. Deshalb sehen die Billard-Akteure dem letzten Doppelspieltag gelassen entgegen.

Es könnte sich sogar als Vorteil erweisen, dass die Itterstädter am Wochenende nicht mehr unter Zugzwang stehen, denn am Samstag kommt es beim direkten Verfolger Weitmar zum Duell um Rang zwei und am Sonntag gastiert zum krönenden Abschluss der Spitzenreiter und amtierende Deutsche Meister DBC Bochum in Hilden.

"Ich bin kein Freund von Rechenspielen und möchte einfach gerne den zweiten Platz verteidigen", stellt Thomas Wildförster unmissverständlich klar. Der Mannschaftsführer des BCH weiß um die sichere Teilnahme an der Endrunde und den bislang sehr guten Saisonverlauf, fordert aber gerade deshalb jetzt noch einmal zwei starke Auftritte. "Wir sollten versuchen, uns gegen beide Gegner so teuer wie möglich zu verkaufen", sagt er. Für sein Team lief es viel besser als im Vorfeld erwartet. "Die Playoffs hatten wir zwar anvisiert, aber dass wir letztlich um den zweiten Platz kämpfen, ist natürlich eine schöne Entwicklung", erklärt er.

Zum Ende der regulären Bundesliga-Runde warten mit Weitmar und Bochum zwei Gegner, die es in sich haben. In der Hinrunde glückte den Hildenern gegen die Billardfreunde ein 5:3, gegen den DBC unterlagen sie lediglich mit 2:6. Die Quoten der Bochumer Topspieler wirken jedoch beängstigend. Denn Ludger Havlik und Fabian Blondeel stehen bei 100 Prozent, gewannen zwölf von zwölf Partien. Thomas Nockemann siegte immerhin in elf von zwölf Begegnungen.

Koen Workel und Xavier Gretillat verließen den Billardtisch bei fünf Einsätzen fünfmal als Sieger. "Vielleicht erwischt Maarten Janssen in der Freien Partie gegen Havlik einen guten Tag", hofft Wildförster, "ansonsten bestraft der Bochumer in der Regel jeden Fehler sofort."

Doch auch die Bilanz von Weitmar ist beachtlich, und die Topspieler Wolfgang Zenkner, Patrick Niessen — beide liefen früher für den BCH auf — und Markus Melerski genießen in der Billardszene ein hohes Ansehen. "Von einfachen Gegnern kann man nicht sprechen, höchstens von mehr oder weniger schwierigen. Gegen Wolfgang Zenkner anzutreten ist in jedem Falle eine undankbare Aufgabe", weiß Wildförster.

Da Routinier Uwe Matuszak beruflich verhindert ist, teilen sich Torsten Rütten und Manfred Roder den Auftritt im Einband. Wildförster und Christoph Hilger übernehmen die Cadre-Disziplinen. Das Hildener Talent tankte vergangenes Wochenende erst bei der Junioren-Europameisterschaft Selbstvertrauen. Im niederländischen Afferden setzte sich Hilger im Wettkampf "Freie Partie/Cadre 47/2" die Krone auf.

(RP)