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So bereitet sich die Feuerwehr auf das Unwetter vor​

Einsatzkräfte in Hilden : So bereitet sich die Feuerwehr auf das Unwetter vor

Starkregen, Gewitter, Sturm – der Deutsche Wetterdienst warnt vor schweren Unwettern in den kommenden Stunden. Die Feuerwehr in Hilden hat sich – wie in allen anderen Städten – auf die Einsätze vorbereitet.

Noch herrscht Ruhe vor dem Sturm. Aber schon in den kommenden Stunden soll das Unwetter über die Region ziehen. Der Deutsche Wetterdienst hat für Freitag erneut eine Warnung für NRW ausgesprochen. Die Feuerwehren haben sich auf die Lage eingestellt.

„Wir haben beispielsweise noch mal alle Gerätschaften überprüft, die bei solchen Lagen zum Einsatz kommen“, erklärt Marcus Ritzauer von der Hildener Feuerwehr. Dazu gehören beispielsweise Tauchpumpen und Motorsägen. Und auch die Reservegeräte, die im Fall der Fälle von der Freiwilligen Feuerwehr genutzt werden, sind auf Vordermann gebracht worden. Die Arbeiten in der Werkstatt oder andere Tätigkeiten im Rahmen des Dienstes sollen jedoch recht früh beendet sein, damit die Feuerwehrleute ein wenig Ruhe vor den ersten Unwettereinsätzen haben können.

„Wir behalten außerdem die Wetterlage intensiv im Auge“, erklärt Ritzauer, der an diesem Freitag zum sogenannten B-Dienst gehört und den Einsatz leitet. Wetterapps beispielsweise vom Deutschen Wetterdienst gehören dazu, aber auch andere Quellen. Dabei haben die Feuerwehrleute vor allem die Gewitterzellen im Blick, um schnell reagieren zu können. Die Leitstelle im Kreis Mettmann wird in solchen Situationen in der Regel personell aufgestockt.

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„Es droht die überregional heftigste Schwergewitterlage seit Langem“, sagt DWD-Meteorologe Sebastian Altnau. Vor allem ab Mittag soll sich die Lage zuspitzen. „Wir rechnen mit heftigem Starkregen, Hagelkörnern von bis zu fünf Zentimeter Größe sowie sehr schweren Sturmböen.“ „Bei Aufenthalt im Freien besteht Lebensgefahr“, erklärte der Meteorologe, die Menschen sollten sich nach Möglichkeit ab mittags nur drinnen aufhalten, auch Keller seien zu meiden.

Bereits am Donnerstag hatte es in NRW starke Gewitter gegeben, mehrere Bahnstrecken sind durch umgestürzte Bäume blockiert, in Duisburg wurde ein Mann vom Blitz getroffen.

(tobi)