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Hilden: Sekundarschule achtet auf sensiblen Umgang mit der Sprache

Hilden : Sekundarschule achtet auf sensiblen Umgang mit der Sprache

Seit gut einem Jahr ist die Sekundarschule, Am Holterhöfchen 26, Teil des Projekts "Sprachsensible Schulentwicklung", das die sprachliche Bildung in allen Fächern in den Vordergrund rückt. "Das passiert nicht nur im Deutschunterricht", sagt Schulleiterin Sabine Klein-Mach. Konkret heißt das, dass "wir in den Klassen fünf und sechs auch in Erdkunde, Politik und Biologie gezielt Formulierungen in deutscher Sprache fördern."

Zusätzlich zur Schulleiterin wirken auch der stellvertretende Schulleiter Christoph Emde und Lehrerin Sibel Polat-Koca aktiv an der Organisation mit. "Wir geben den Schülern beispielsweise Wörter, Satzanfänge oder den richtigen Artikel zu einem Fremdwort, um die textliche Ausarbeitung von fachspezifischen Zusammenhängen zu erleichtern und zu fördern", sagt Polat-Koca.

Die Sekundarschule ist eine von 33 Schulen in Nordrhein-Westfalen (NRW) die an dem Projekt teilnehmen - unterstützt von der Stiftung Mercator, dem Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW und der Koordinierungsstelle Kommunaler Integrationszentren. Durch die Teilnahme bekommen die Schulen kostenlose Fortbildungen und können bei Netzwerktreffen vom Erfahrungsaustausch profitieren.

"In den Fortbildungen wird die Sicht der Schüler vermittelt. So erfahren wir, wo wir mit der sprachlichen Unterstützung ansetzen können, immer auch an den jeweiligen Leistungsstand angepasst", erklärt Klein-Mach. Auf diese Weise würden die Schüler "gefördert und gefordert." Zudem wird vermittelt, wie bestehende Inhalte sprachsensibel unterrichtet werden können.

(höv)