Hilden: "Salonlöwen" machen "Wilde Zwanziger" lebendig

Hilden: "Salonlöwen" machen "Wilde Zwanziger" lebendig

Die Bergischen Salonlöwen bringen "Die Wilden Zwanziger" auf die Bühne des Heinrich-Strangmeier-Saals im Weiterbildungszentrum Alten Helmholtz (Gerresheimer Straße 20) am 3. Advents-Sonntag (17. Dezember) um 16 Uhr. Die "Goldenen Zwanziger Jahre" bezeichnen in Deutschland den Zeitabschnitt von 1924 bis zur Weltwirtschaftskrise 1929. Nach den Schrecken des Ersten Weltkriegs wollten die Menschen vergessen und sich amüsieren. Die Wirtsschaft erlebte einen Aufschwung, Kunst und Kultur blühten wieder auf. Der nach dem Ersten Weltkrieg herrschende Frauenüberschuss führte zu gesellschaftlichen Umwälzungen: Emanzipierte Frauen eroberten neue Berufsfelder, der Bubikopf wurde Modefrisur, die Röcke kürzer und die Sitten lockerer.

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p class="text">Dies zeigte sich auch in der Unterhaltungsmusik, nämlich bei den pfiffigen, frechen und teilweise frivolen Texten der Schlager jener Zeit. Skandalträchtige Tänze wie Shimmy, Charleston und Foxtrott eroberten die Tanzflächen der Nachtbars. Die Bergischen Salonlöwen und Heiko Goebel (Tenor) werden mit Lichtbildern, Moderation und vielen Musikbeispielen diese temperamentvolle Zeit mit ihren verruchten Schönheiten und ihren smarten Gigolos wieder lebendig werden lassen. Eintrittskarten zum Preis von elf Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr sind bei der Ticket-Zentrale in der Stadtbücherei (Nove-Mesto-Platz 3) auf <a href="http://www.

neanderticket.de" target="_blank" rel="nofollow">www.neanderticket.de oder eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Tageskasse erhältlich. Die Eintrittskarten sind im VRR-Bereich Süd als Fahrtticket gültig.

(cis)