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Relativ wenig Unterrichtsausfall in Hilden und Haan

Auswertung des Landes nach Kleiner Anfrage der SPD-Fraktion : Relativ wenig Unterrichtsausfall in Hilden und Haan

An den Schulen in Hilden und Haan fällt relativ wenig Unterricht aus. Das zeigt die Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion im Landtag NRW.

An den Schulen in Hilden und Haan fällt relativ wenig Unterricht aus.  Das zeigt die Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion im Landtag NRW. Das Schulministerium hat auf Anfrage der Sozialdemokraten eine Aufstellung zum Ausfall von Stunden herausgegeben, die auf einer flächendeckenden Erhebung basiert. Dabei schneiden die Grundschulen in beiden Städten besser ab als die weiterführenden Schulen.

An der Wilhelm-Hüls-Grundschule in Hilden sind im Schuljahr 2018/19 beispielsweise 3,0 Prozent der Stunden ersatzlos ausgefallen. An der Marie-Colinet-Sekundarschule waren es 7,3  Prozent. Die Spitzenreiter in Haan: Katholische Don-Bosco-Schule (3,3) und Emil-Barth-Realschule (3,9 Prozent). Für das Schuljahr 2019/2020 liegen die Daten aufgrund der Corona-Pandemie nur unvollständig vor.

Die Ergebnisse für Hilden: Grundschul-Verbund Schulstraße 1,4 Prozent vor Grundschule am Elbsee (1,5), Schulverbund Beethovenstraße (1,9), Astrid-Lindgren-Schule (1,9), Wilhelm-Busch-Schule (2,4) und Wilhelm-Hüls-Schule.  Bei den weiterführenden Schulen liegt das Helmholtz-Gymnasium (3,2) vo der Betine-von-Arnim-Gesamtschule (4,5) und der Marie-Colinet-Sekundarschule (7,3); für Theresienschule, Fliedner-Gesamtschule und Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium lieferte die Liste vom Land keine Zahlen.

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Die Haaner Schulen in der Liste: Grundschule Bollenberg (1,6) vor Grundschule Gruiten (2,0), Grundschule Mittelhaan (2,2), Grundschule Unterhaan (2,4) und Don-Bosco-Schule (3,3). Bei den weiterführenden Schulen hatte die Gesamtschule (1,9) die wenigsten Fehlstunden. Auf den Plätzen: Gymnasium (2,6), Hauptschule Zum Diek (3,5) und Emil-Barth-Realschule (3,9).

Für die SPD-Landtagsabgeordnete Elisabeth Müller-Witt ist die Erhebung daher ein eindeutiges Indiz dafür, dass NRW umgehend einen echten schulscharfen Sozialindex benötigt. „Dieser zeigt anhand eindeutiger Indikatoren, wo Geld, Lehrkräfte und multiprofessionelle Teams am dringendsten gebraucht werden“, so die Abgeordnete. „Denn Kinder mit größeren Bildungsnachteilen brauchen mehr individuelle Förderung.“

(-dts)