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Hilden: Reichwein-Schule ohne Schmid

Hilden : Reichwein-Schule ohne Schmid

Die politische Entscheidung über die Zukunft des Schulstandortes Beethovenstraße können Schulausschuss und Rat erst fällen, wenn im Oktober die Anmeldezahlen für das Schuljahr 2012/2013 vorliegen.

Voraussetzung für das Zustandekommen einer Verbundschule ist, dass für den Nebenstandort Reichwein-Schule die erforderliche Anmeldezahl — mindesten 18 Schüler — zustande kommen. In diesem Schuljahr sind dort 32 i-Dötzchen eingeschult worden, an der Kolping-Schule waren es 48.

Kommt es zu einem Verbund mit der Kolping-Schule als Hauptstandort und der Reichwein-Schule als Nebenstandort, müsste die Schulleitung der Verbundschule dem katholischen Bekenntnis angehören — was auf die Kolping-Schulleiterin Verena Bönte zutrifft. Ihre Stellvertretung wäre dann automatisch die Leitung des nicht konfessionellen Nebenstandortes.

Diese Position aber ist seit Beginn dieses Schuljahres vakant: Die bisherige Leiterin der Adolf-Reichwein-Schule, Dagmar Schmid, ist auf ihre Bewerbung hin zur Leiterin der Gemeinschaftsgrundschule Lützenkircher Straße / Theodor-Heuss-Schule in Düsseldorf ernannt worden.

Bezirksregierung prüft

Schmids Aufgaben an der Reichwein-Schule nehme zurzeit "mit großer Unterstützung des Kollegiums" die dienstälteste Lehrerin Isolde Nolting wahr, sagte Schulrätin Jeanette Völker auf Anfrage der RP. Eine Konrektorenstelle gibt es an der ARS nicht. Bei der Bezirksregierung werde zurzeit geprüft, wie die Schulleiterstelle neu ausgeschrieben werde, sagte Völker.

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Für die Schulrätin ist eines ganz klar: Wenn aus der Kolping- und der Reichwein-Schule eine Verbundschule werde, sei "an beiden Schulen viel Vorarbeit notwendig, damit das funktioniert". Es müsse sicher sein, "dass die Leitungen beider Schulstandorte akzeptiert und die möglichen Synergieeffekte mitgenommen werden", betonte Völker. Das brauche "Zeit und viele Gespräche". Für die Schulrätin macht es Sinn, diese Gespräche zu führen, bevor die Politik entscheidet.

(RP)