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Qiagen will Standort in Hilden offenbar halten

Hilden : Qiagen will Standort in Hilden offenbar halten

Mit guten Nachrichten für Hilden sind die Bundestagsabgeordnete Michaela Noll und die Landtagsabgeordnete Claudia Schlottmann von einem Gespräch beim Biotech-Unternehmen Qiagen zurückgekehrt. „Der Standort Hilden bleibt und soll weiter gestärkt werden“, hatte Qiagen-Finanzvorstand Roland Sackers den beiden CDU-Politikerinnen erklärt.

Im Frühjahr hatte der US-amerikanische Konzern Thermo Fisher Scientific angekündigt, das Unternehmen zu übernehmen. Wie es mit dem Standort in Hilden weitergehen sollte, konnte damals noch niemand sagen. Mit Beginn der Corona-Krise hatte Qiagen einen neuen Schnelltest für das Coronavirus auf den Markt gebracht. Um der weltweiten Nachfrage nachzukommen, stieg die Herstellung der Testkits von 400.000 auf zehn Millionen pro Monat, erklärte Qiagen. Dafür hatte das Unternehmen zahlreiche neue Mitarbeiter angestellt. Das Standortversprechen sei „eine sehr positive Nachricht für unsere Region. Qiagen ist ein wichtiger Teil des Industriestandorts Hilden und ein großer Arbeitgeber. Wir freuen uns darüber, dass damit die Erfolgsgeschichte Qiagen weitergeht“, so Claudia Schlottmann.