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Polizei stellt unterschlagene Gemälde in Hilden sicher​

Aus dem Polizeibericht : Polizei stellt unterschlagene Gemälde in Hilden sicher

Zwei unterschlagene Gemälde im Wert von rund 30.000 Euro hat die Polizei im Kreis Mettmann am Donnerstag, 19. Mai, in Hilden sichergestellt. Der Zugriff war Teil eines länderübergreifenden Fahndungs- und Kontrolleinsatzes zur Bekämpfung der Eigentumskriminalität sowie von Hauptunfallursachen.

Zur Diebstahlbekämpfung hatten Ermittler der Kripo seit den frühen Morgenstunden im gesamten Kreisgebiet Wohnungen durchsucht. In einem Hildener Antiquitätengeschäft stießen sie dabei auf die unterschlagenen Gemälde. Des Weiteren konnten die Beamten drei als Ersatzfreiheitsstrafe ausgeschriebene Haftbefehle vollstrecken. Sie wurden nach Zahlung der Geldstrafe abgewandt.

Zudem führten Experten des kriminalpolizeilichen Opferschutzes an einem Info-Stand am Hochdahler Markt in Erkrath-Hochdahl in der Zeit von 10 Uhr bis 12 Uhr mehr als 50 Präventionsgespräche zur Sensibilisierung der Bürger. Dabei ging es auch um aktuelle Betrugsmaschen wie den „Enkeltrick“, „falsche Polizeibeamte“ oder die „falsche Whats­App-Nachricht“.

Das Ziel der Bekämpfung der Hauptunfallursachen erstreckte sich laut Polizei hauptsächlich auf die Städte Hilden und Langenfeld, in denen die Zahl der Verunglückten im Straßenverkehr, im kreisweiten Vergleich betrachtet, deutlich über dem Durchschnitt liegt. Dazu wurden 160 Fahrzeuge kontrolliert und 172 Personen überprüft. Die Kontrollen erfolgten auch aus dem fließenden Verkehr heraus. Die Beamten stellten dabei 35 Ordnungswidrigkeiten fest und leiteten ein Strafverfahren ein. Zudem gab es elf allgemeine Verstöße und drei Verstöße gegen die Ladungssicherung.

(peco)