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Orkantief Sabine sorgt in Hilden für Schulschließungen

Unwetter : Orkantief Sabine sorgt für Schulschließungen

Orkantief Sabine bringt am Sonntag und in der Nacht zu Montag heftigen Wind nach Hilden und Haan. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor schweren Sturmböen.

Einige Schulen haben am Montag angesichts der Sturmwarnung vorsorglich geschlossen. Unter den weiterführenden Schulen gehören beispielsweise die Theresienschule und die für Hilden zuständige Bettine-von-Arnim-Gesamtschule in Richrath dazu. Der Grundschulverbund an der Beethovenstraße, die Wilhelm-Busch-Schule, die Wilhelm-Hüls-Schule und der Grundschulverbund Schulstraße haben ebenfalls mitgeteilt, den Unterricht am Montag ausfallen zu lassen.

Die Wilhelmine-Fliedner-Schule stellt es den Eltern frei, ihre Kinder zur Schule zu schicken und verweist auf die Richtlinien des Bildungsministeriums für extreme Wetterlagen. So handhaben es auch einige Grundschulen wie die Elbseeschule, das Helmholtz-Gymnasium und das Berufskolleg. Beim NRW-Ministerium heißt es: „Ein zwingender Grund für ein Schulversäumnis kann der plötzliche Eintritt extremer Witterungsverhältnisse – wie zum Beispiel starker Schneefall, Eisglätte oder Sturm – sein. In diesem Fall gilt grundsätzlich: Die Eltern entscheiden morgens, ob der Schulweg für ihre Kinder zumutbar ist. Volljährige Schülerinnen und Schüler entscheiden selbst. In jedem Fall muss aber die Schule informiert werden. Da das Nichterscheinen in der Schule in derartigen Fällen entschuldigt ist, können Schülerinnen und Schülern hieraus auch keine negativen Konsequenzen entstehen.“

Wie die Stadt Hilden mitteilt, werden für Eltern, die keine Möglichkeit haben, eine private Betreuung zu organisieren, an allen Grundschulen Notgruppen eingerichtet. Die Betreuung in den städtischen Kitas werde aufrecht erhalten ebenso wie der reguläre OGS-Betrieb.

In Haan reagieren die Behörden erst einmal abwartend und warten ab. Am Sonntag, so erklärt Bürgermeisterin Bettina Warnecke, könne noch reagiert werden und die Eltern über die gelernten Kommunikationswege wie Whatsapp und Telefon informiert werden.

Ab Sonntagmittag bis in den Montag hinein steht nicht nur Hilden und Haan, sondern ganz Deutschland vor einer gefährlichen Wetterlage, warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD). Wie die Meteorologen berichten, können bei uns schwere Sturmböen mit einer Geschwindigkeit von mehr als 100 km/h auftreten. Wer ungesicherte Gegenstände im Garten oder auf dem Balkon herumstehen und herumliegen hat, sollte diese in Sicherheit bringen.

(tobi)