Organspende im Gespräch: Minister Laumann besucht Hilden

Organspende im Gespräch : Organspende – warum tun wir uns so schwer damit?

(-dts) Ein ganz aktuelles Thema steht am Dienstag, 21. Mai, im Mittelpunkt der „Nachbarschaftsgespräche“, zu denen die CDU-Bundestagsabgeordnete Michaela Noll und der Landtagsabgeordnete Dr. Christian Untrieser einladen.

„Organspende – warum tun wir uns damit so schwer?“ ist die zentrale Frage, die ab 16.30 Uhr im Alten Ratssaal des alten Rathauses (Bürgerhaus), an der Mittelstraße 40 in Hilden, gestellt wird. Gesprächspartner sind NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, Dr. Ulrike Wirges (geschäftsführende Ärztin der Deutschen Stiftung Organtransplantation, Region NRW) und der Haaner Professor Dr. Edwin Bölke, Geschäftsführender Oberarzt der Klinik für Strahlentherapie und Onkologie an der Universitätsklinik Düsseldorf.

Angesichts des eklatanten Rückgangs der postmortalen Organspenden in Deutschland ist eine grundlegende Debatte über eine mögliche Neuregelung des aktuellen Organspendeverfahrens dringend geboten. Es ist ein wichtiges Thema – für Betroffene überlebenswichtig.

Bei aller Unterschiedlichkeit der Argumente für oder gegen die sogenannte Entscheidungs- oder die Widerspruchslösung, in einem Punkt besteht die gesellschaftlich mehrheitliche Einstellung: Wir brauchen mehr von Organspenden.

Es geht darum, den Ursachen auf den Grund zu gehen. Zum einen müssen die organisatorischen Abläufe in den Kliniken verbessert werden. Zum anderen muss aber auch die Spendenbereitschaft erhöht werden. Denn die grundsätzliche Bereitschaft ist laut Umfragen ja vorhanden.

Wer gesund ist, denkt nicht gerne an Krankheit oder Tod. Die meisten von uns können sich gar nicht vorstellen, jemals in eine Situation zu kommen, in der man auf eine Organspende angewiesen ist. Oder ob man mal als Spender in Frage kommt. An diesem Nachmittag wollen die Politiker mit den Gästen und Besuchern zu den vielen offenen Fragen und über das Für und Wider beider Lösungsvorschläge ins Gespräch kommen. Denn Diskussion schafft Bewusstsein.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine vorherige Anmeldung bis zum 13. Mai erforderlich unter Telefon 02104 883250 oder michaela.noll.wk@bundestag.de