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Nextticket für Hilden öffnet Chancen zur Verkehrswende

Kommentar : Eine ganz große Chance

Im Februar lud Düsseldorfs Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke zu einer Verkehrskonferenz ein – ins Kreishaus nach Mettmann. Die Geste sollte unterstreichen, dass die stolze Landeshauptstadt den Schulterschluss mit ihren Nachbarn sucht.

Alle Nachbarstädte kritisierten, dass die Fahrt aus dem Kreis nach Düsseldorf doppelt so teuer ist wie die Fahrt mit Bus und Bahn quer durch Düsseldorf. So gelingt die Verkehrswende nicht, denn die ÖPNV-Nutzer können rechnen. Die Teilnehmer der Konferenz appellierten an den VRR, das Tarifsystem kurzfristig zu Gunsten der Pendler aus dem Kreis zu ändern.  Die VRR-Fahrpreise werden seit 40 Jahren (!) nach Waben und Tarifgebieten berechnet. Nextticket ist eine ganz große Chance, das Wabensystem zu überwinden, für faire Preise zu sorgen (Abrechnung nach Luftlinie) und auch noch den Komfort für die Fahrgäste zu verbessern. Ein- und Aussteigen reicht. Die App erledigt den Rest. So muss der öffentliche Nahverkehr der Zukunft organisiert sein. Jetzt müssen möglichst viele Fahrgäste Nextticket installieren und nutzen, damit der elektronische Tarif ein echter Erfolg wird. Mit Homeoffice und Nextticket könnte die Verkehrswende gelingen.