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Hilden: Neues Wohngebiet an der Walder Straße

Hilden : Neues Wohngebiet an der Walder Straße

An der Walder Straße könnte bald ein Wohngebiet mit bis zu 18 Häusern entstehen. Geplant sei eine Bebauung auf den Grundstücken der Walder Straße 14 bis 26 neben dem St.-Josefs-Krankenhaus. Der Stadtentwicklungsausschuss verständigte sich jetzt über den neuen Entwurf. "Es soll ein qualitativ hochwertiges Neubaugebiet mit 60 bis 80 Wohnungen entstehen, das über eine sehr gute Innenstadt-Lage verfügt", erläutert Lutz Groll vom städtischen Planungsamt. Die Fußgängerzone befindet sich rund 100 Meter entfernt.

Baurecht voraussichtlich 2012

Nachdem sich die Politik jetzt für die geänderte Variante der Verwaltung aus 2007 entschieden hat, läuft das Planverfahren weiter. "Wir hoffen, dass der endgültige Bebauungsplan in sechs bis neun Monaten rechtskräftig ist", sagt Groll. "Dann könnte voraussichtlich 2012 das Baurecht erteilt werden."

Um letztlich bauen zu können, müssten die Eigentümer einen Investor finden. "Es müssen aber nicht alle Eigentümer gleichzeitig verkaufen", sagt Groll. "Sobald jedoch der erste verkauft, können wir beginnen, eine Straße zu bauen." Da jedoch noch unklar ist, wann ein Investor gefunden wird, kann sich das Bauvorhaben noch über Jahre erstrecken. Groll ist jedoch zuversichtlich: "Durch die gute Lage sind dies höchst interessante Grundstücke. Es dürfte nicht schwer werden, hierfür einen Investor zu finden." Möglicherweise könne dann bereits 2014/2015 ein großer Teil des neuen Wohngebiets stehen.

So sehen dies auch einige der Grundstückseigentümer. Sie hatten deshalb gefordert, dass ihre Grundstücke mit in den Entwurf aufgenommen werden. Diesen Anträgen ist der Fachausschuss mehrheitlich gefolgt und hatte den Plan geändert. Jedoch haben sich nicht alle Grundstückseigentümer für den Entwurf ausgesprochen.

Zwei- bis dreigeschossig

"Einer der Eigentümer hat eine eigene Variante des Bebauungsplans eingereicht", sagt Groll. "Diese sah eine dichtere Bebauung vor. Sie wurde jetzt von der Politik abgelehnt." Jedoch sei in der gewählten Variante A eine spätere Erweiterung des Gebietes nach Süden auf das Grundstück der Klinik möglich. Der nun vom Ausschuss genehmigte Entwurf zeigt eine nicht so dichte Bebauung. "Die dort entstehenden Häuser sollen höchstens zwei- bis dreigeschossig werden", sagt Groll, "und optisch modern sein, sich dabei aber in die bereits bestehenden gründerzeitlichen Gebäude eingliedern." Geplant seien 16 Mehrfamilienhäuser sowie zwei Einfamilienhäuser. Zusätzlich sollen Tiefgaragen gebaut sowie mehrere Grünflächen angelegt werden.

(RP)