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Neue Schäden am alten Markt in Hilden

Hilden : Neue Schäden am alten Markt sind wieder repariert

Das Pflaster des alten Markts ist vor einigen Tagen erneut ausgebessert worden. Die Schäden sind offenbar beim Abbau des Schützenzeltes entstanden. Wahrscheinlich hat sie ein schwerer Lkw verursacht.

„Der Betreiber des Festzeltes hat den städtischen Jahresvertragsunternehmer beauftragt, die Schäden zu beseitigen, und bezahlt die Leistung auch“, erklärt der Leiter des Tiefbauamts, Harald Mittmann. „Solche Schäden entstehen des öfteren nach Festlichkeiten, insbesondere beim Auf- und Abbau von Festzelten, wenn größere Kraftfahrzeuge auf dem Platz rangieren.“ Nur selten bleibe die Stadt auf den Reparaturkosten sitzen, weil der Verursacher nicht ermittelt werden kann.

„Vor und nach allen Innenstadtfestivitäten kontrolliert das Ordnungsamt den Zustand des Pflasters. Werden Beschädigungen festgestellt, die im Zusammenhang mit der Veranstaltung stehen, hat der Veranstalter etwaige Schäden in Absprache mit dem Tiefbau- und Grünflächenamt auf eigene Kosten zu beheben“, erklärt Michael Siebert, Leiter des Ordnungsamtes.

Die Verwaltung hat sich mit den immer wieder auftretenden Schäden abgefunden. Der Stadtrat wollte im Jahre 2006 den alten Markt für 1,4 Millionen Euro umgestalten. Das verhinderte das Bürgerbegehren „Hände weg vom alten Markt“. Mehr als 13.000 stimmberechtigte Wähler sprachen sich damals dafür aus, das schadensanfällige Kleinpflaster auf dem alten Markt nur auszubessern und wieder herzustellen.

Am 20. September 2006 trat der Stadtrat (bis auf die SPD) dem Bürgerbegehren bei und brachte im Januar 2007 eine „kleine Lösung“ auf den Weg. Statt der ursprünglich geplanten 90.000 Euro kostete die Reparatur des alten Marktes am Ende 136.000 Euro.

Heute sind sich Einwohner und Besucher einig, dass der besondere Charme des alten Marktes darin besteht, dass der Platz so ist wie er ist. Das Pflaster ist holperig und wird bei Bedarf geflickt – und so wird es auch die nächsten Jahre bleiben. Inklusive Treppenstufen zum Niveauausgleich zwischen Markt und der leicht abschüssig verlaufenden Mittelstraße.