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Neanderland-Biennale 2021: Zum Auftakt wird getafelt

Neanderland Biennale 2021 : Zum Auftakt der Biennale wird getafelt

Die diesjährige Neanderland Biennale wurde am Samstag mit einem Bürgerdinner in Langenfeld eröffnet. Das Festival steht bis zum 10. September unter dem Thema „10 Sehnsuchtsorte“.

Beim Blick über die ausgefallene Szenerie auf dem Vorplatz der ehemaligen Stadthalle zwischen Biergarten-Stimmung und Festbankett begegnen einem ausschließlich freundlich schauende Gesichter. Eine Mischung aus freudiger Erwartung und absoluter Entspanntheit liegt in der Luft, während die eintrudelnden Gäste ihren Platz aufsuchen und aus Picknickkörben und Kühltaschen zahlreiche Speisen holen und auf die weiß gedeckten Bierzeltgarnituren platzieren: Bunte Spieße aus Mini-Tomaten, Mozzarella und Basilikumblättern liegen hier neben selbst gemachten Dips, eingelegten Meeresfrüchte-Cocktails, Salaten, Frikadellen und Quiches parat. Das Glas Sekt oder der vollmundige Rotwein stehen parat zum Anstoßen. Freunde und Familienangehörige, in Summe Kulturbegeisterte, haben sich eingefunden, um der Eröffnung der Neanderland Biennale 2021 beizuwohnen und den geladenen Künstlern, Dr. Mojo und den Zucchini Sistaz, zu lauschen.

„Es gefällt uns sehr gut und wir hoffen auf einen schönen, vergnüglichen Abend“, sagt Birgit aus Rösrath. Für die 48-Jährige ist es der erste Besuch der Biennale, aber auch seit Langem wieder das erste Treffen mit ihren Freunden. „Ich hatte ein Radio-Interview mit den Zucchini Sistaz gehört, sie auf Youtube gesucht und wollte sie unbedingt mal live sehen.“ Die Gelegenheit bot sich ihr zum Auftakt der Neanderland Biennale in Langenfeld. „Ich bin total überrascht, wie schön es hier ist und toll, dass man sich selber Essen und Getränke mitbringen kann“, lobt Freundin Brigitte (51) aus Köln. Ein so schönes Bürger-Dinner hat sie in der Domstadt noch nicht erlebt. „Das wäre mal eine Idee“, sagt sie schmunzelnd. Bereits im Juli hatten sich die Freunde die Karten für den Abend reserviert und freuen sich nun auf einen gemütlichen Abend unter freiem Himmel. „Ich bin erstaunt, wie schnell es beim Einlass ging, obwohl coronabedingt alle Daten erfasst werden mussten“, berichtet auch Johannes (50) aus Köln.

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Wenige Tische weiter haben es sich auch die Arbeitskolleginnen Sandra König (38) aus Düsseldorf, die beiden Haanerinnen Olympia Glomb (42) und Johanna Klingbeil (40) sowie Hristiyana Grebe (37) aus Dormagen mit selbst gemachtem Bulgursalat, eingelegten Gurken und schlesischem Schmalz gemütlich gemacht. Glomb hatte die Biennale bereits im vergangenen Jahr besucht und war so begeistert, dass sie in diesem Jahr ihre Freundinnen überzeugt hat, dabei zu sein. „Ich fand es großartig, wie vielfältig das Programm war und welch tollen Künstler und Schauspieler es zu sehen gab.“ Auch in diesem Jahr hat sich Glomb gleich mehrere Veranstaltungen, Konzerte und Theateraufführungen herausgepickt, die sie besuchen wird. „Es ist einfach erstaunlich, was es hier in der direkten Nachbarschaft zu sehen und erleben gibt.“ Den Weg zu diesen für viele noch immer versteckten Orten erleichtert die Neanderland Biennale offenkundig erfolgreich.