Mit einem Stipendium in die USA

Hilden : Mit einem Stipendium in die USA

Junge Leute könne sich bei der Bundestagsabgeordneten Michaela Noll bewerben.

(RP) Mit einem Stipendium des Parlamentarischen Patenschafts-Programms des Deutschen Bundestages (PPP) erhalten sowohl Schüler als auch junge Berufstätige aus Deutschland und den USA die Gelegenheit, ein Jahr im jeweils anderen Land zu verbringen und die Kultur kennen zu lernen. Die Stipendiaten besuchen eine örtliche Schule im Gastland, machen Praktika in Betrieben und sind zudem Junior-Botschafter ihres Landes. In ihren Wahlbezirken fungieren Bundestagsabgeordnete als Paten für den Austausch.

Im Kreis Mettmann ist diese Patin die CDU-Bundestagsabgeordnete Michaela Noll. 2018 sei eine Rekordzahl an Bewerberformularen bei der Bundesregierung eingegangen, weiß Sabine Stedtfeld von der Austauschorganisation „Experiment e.V.“. 57 Stipendien werden pro Jahr an Schüler vergeben. Die Stipendien für junge Berufstätige werden über die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) vergeben. Wer mitmachen möchte muss „ein durchschnittlich guter Schüler sein, offen und anpassungsfähig“, erklärt Sabine Stedtfeld. Darüber hinaus sollte auch ein Interesse für Politik und die Gesellschaft bestehen.

Die letzte Auswahl der Stipendiaten aus dem Kreis trifft letztendlich Michaela Noll. „Natürlich sind gute Schulleistungen, vor allem in Englisch, relevant. Gleichwohl spielt aber auch die soziale Kompetenz, insbesondre das ehrenamtliche Engagement eine wichtige Rolle“, beschreibt sie ihre Auswahlkriterien. Um einen Eindruck von den PPP-Kandidaten zu bekommen, lade sie diese zu einem persönlichen Gespräch ein – das sei aussagekräftiger, als die Zeugnisse oder Empfehlungsschreiben.

Für den nächsten Austausch in die USA können sich Schüler aus dem Kreis ab Anfang Mai über die Webseite des Bundestags unter www.bundestag.de/ppp bewerben.

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