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Mit 1,7 Promille in Hilden zwei Unfälle gebaut

Aus dem Polizeibericht : Mit 1,7 Promille zwei Unfälle gebaut

Die Polizei hat eine 43-jährige Düsseldorferin aus dem Verkehr gezogen. Sie hatte am Sonntag in Hilden stark alkoholisiert zwei Unfälle verursacht.

Durch einen lauten Knall wurde eine Anwohnerin der Straße „Schönholz“ in Hilden am Sonntagvormittag aufgeschreckt. Als sie nachschaute, sah sie, dass ein Renault Kangoo frontal in einen Gartenzaun gefahren war. Die Zeugin beobachtete, wie die Fahrzeugführerin zurücksetzte und – ohne erkennbaren Grund – erneut in den Zaun fuhr. Ohne sich um eine Schadensregulierung zu bemühen, fuhr die Frau mit ihrem Renault in Richtung „Kalstert" davon. Zurück blieben ein geschätzter Sachschaden von 1000 Euro und das Kennzeichen des Fahrzeuges, das bei dem Zusammenstoß aus der Kennzeichenhalterung gerissen worden war. Die von der Anwohnerin alarmierte Polizei leitete sofort eine Fahndung ein. Wenig später entdeckten die Beamten den Wagen; auf der Walder Straße.

Die Fahrerin des Renault Kangoo hatte an der Einmündung zur Max-Volmer-Straße den verkehrsbedingt vor ihr wartenden Audi S3 übersehen und war auf ihn aufgefahren. Der Audi wurde im Heckbereich leicht beschädigt, der Schaden wird auf circa 1000 Euro geschätzt. Der Audi-Fahrer rief die Polizei.

Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die Beamten in der Atemluft der 43-jährigen Düsseldorferin Alkoholgeruch fest. Ein noch vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest verlief mit 1,7 Promille positiv. Die Frau wurde zur Polizeiwache Hilden gebracht. Da der Verdacht bestand, dass sie zwischen den von ihr verursachten Verkehrsunfällen weiteren Alkohol konsumiert hatte, wurde die ärztliche Entnahme von zwei Blutproben angeordnet. Weil die Frau ihren Führerschein nicht abgeben wollte, beschlagnahmte die Polizei die Fahrlizenz und leitete ein Strafverfahren gegen die Düsseldorferin ein.

(-dts)