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LEG baut Eingänge der Hochhäuser in Hilden barrierefrei um

Hochhäuser an der Köbener Straße : LEG baut in Hilden Eingänge barrierefrei um

Auch die Aufzüge der Hochhäuser an der Köbener Straße werden erneuert. Danach sind die Hauseingänge an der Reihe. Über Rampen sollen die Bereiche für Rollatoren und Kinderwagen besser nutzbar sein.

Die Lösung scheint nah zu sein: Bei den bisher noch nicht barrierefrei gestalteten Eingängen der Hochhäuser an der Köbener Straße 12, 14 und 16 gibt es eine erfreuliche Nachricht für die Bewohner. Denn die LEG-Immobilien-Gruppe stellt in Aussicht, dass der Bereich umgebaut wird. Der Zeitpunkt stehe jedoch noch nicht fest.

„Um den Wohnkomfort für unsere Mieter langfristig zu erhalten, werden wir ab 2021 drei Aufzüge in der Köbener Straße 12, 14 und 16 erneuern. Im Zusammenhang mit dieser baulichen Maßnahme haben wir uns entschieden, dem Wunsch unserer Mieter nachzukommen und auch die Hauseingänge barrierefrei mit einer entsprechenden Rampe auszustatten“, erklärt LEG-Sprecherin Silke Gottschalk. Die Arbeiten dafür würden unmittelbar im Anschluss an die Erneuerung der Aufzüge erfolgen. Wie teuer die Maßnahme ist, kann sie momentan noch nicht sagen.

Vor etwas mehr als einem Jahr konnte ein gehbehindertes Ehepaar wegen eines defekten Aufzugs die Wohnung im siebten Stock rund vier Wochen nur mit Hilfe eines Tragedienstes verlassen. Als Ursache für den Ausfall gab die LEG einen defekten Schachttür-Kontakt an. Nun also sollen die Aufzüge erneuert werden.

Im zweiten Schritt lässt die LEG die Eingangsbereiche umbauen. Die Hildener Linkspartei um deren Sprecher Werner Erbe hatte vor einem Jahr eine Unterschriftenaktion gestartet, bei der 66 von 96 Mietern unterschrieben hätten. „In diesen Häusern wohnen sozial Schwache, viele Ausländer mit Kleinkindern. Diese würden für ihre Rollatoren und Kinderwagen ebenfalls von der Umgestaltung profitieren“, erklärte Werner Erbe damals.

In dem Viertel mit ehemaligen Post-Hochhäusern besitzt das Unternehmen „Wohnungsbau Derr“ auch einige Gebäude. Dessen Häuser hätten bereits seit langem barrierefreie Eingänge, erklärt Erbe. Nun zieht also auch die LEG-Immobilien-Gruppe nach.