Kreis Mettmann: Lebenshilfe ehrt ihre Sportler

Kreis Mettmann: Lebenshilfe ehrt ihre Sportler

Geistigbehinderte aus dem Kreis Mettmann zeigten Höchstleistungen.

Wenn Jakob Dreesmann, Leiter der kreisweiten Lebenshilfe-Sportabteilung, seine Athleten um sich hat, dann ist er in seinem Element. Er kann sie immer wieder zu Höchstleistungen motivieren. Und wenn es mal nicht so klappt, weiß er einen Athleten wieder positiv zu stimmen. "Das ist unser Golfer Olaf, er ist beim Spiel hochkonzentriert, der kann das", lautete so ein Satz kürzlich bei der Sportlerehrung, zu der alle Athleten, Trainer, Betreuer, Lebenshelfer, Sponsoren und Gäste aus dem öffentlichen Leben eingeladen waren. Und fast alle kamen. Die Präsentation zeigte einen Rückblick auf mehrere Drachenbootregatten, darunter die Nationalen Special Olympics Winterspiele in Willingen, die Special Olympics Weltwinterspiele in Schladming (Österreich) und die Landesspiele in Neuss. "Alle nach vorne", dieser Ruf kam mit jedem weiteren Thema der Präsentation, ob Ski- und Snowboardtraining mit Beate Paas als Trainerin und Sponsorin, Weltspiele, Landesspiele, Drachenbootrennen oder Schwimmen. "Wir haben eine neue Trainerin für das Schwimmen", freute sich Dreesmann und rief Nicole Fangmann auf, die bereits seit zwei Jahren in der Mannschaft der Drachenbootrennen sitzt. Es hat ihr viel Spaß gemacht, und als ein Athlet sie fragte: "Möchtest du nicht unsere Schwimmtrainerin sein?", hat sie spontan zugesagt. Schwimmer Peter Schulz machte beim DLRG-Behindertenschwimmen mit. "Wir waren die schnellste Gruppe", freute sich der Athlet.

Unterstützer Lars Glindemann hatte eine Überraschung parat. "Vom 6. bis 8. April findet beim SSVg Velbert ein Hallenfußballturnier statt, und an einem der Tage werden die Fußballer der Lebenshilfe dabei sein", kündigte er an.

(RP)