Kplus informiert über Hilfen bei Inkontinenz

HIlden : Kplus informiert über Hilfen bei Inkontinenz

Vier Ärzte des Krankenhausträgers geben am Dienstag, 25. Juni, im St.-Josefs-Krankenhaus Hilden Tipps.

Inkontinenz ist immer noch ein Tabuthema, auch wenn Millionen von Menschen darunter leiden. Aber es gibt Behandlungsmöglichkeiten und Betroffene können sich informieren. Zum Beispiel am Dienstag,  25. Juni, ab 17 Uhr im Kplus Forum des Hildener Krankenhauses. Die Veranstaltung findet anlässlich der Weltinkontinenzwoche statt, die unter dem Motto steht „Leben statt müssen“.  „Die meisten Frauen können bei Blasenschwäche eine Menge für sich tun“, weiß Oberärztin Dr. Britta Sichelschmidt-Brux, Leiterin der Beratungsstelle Inkontinenz am St. Josefs Krankenhaus Hilden. „Doch nur etwa jede vierte Betroffene geht zum Arzt.“

Gründe für Inkontinenz gibt es viele. Neben Veranlagung, Alter, Schwangerschaft, Geburt und Wechseljahren ist Übergewicht ein wesentlicher Risikofaktor für einen schwachen Beckenboden. „Die Möglichkeiten in Diagnostik und Therapie haben sich so verbessert, dass es keinen Grund mehr gibt, mit solchen Problemen zu leben“, ergänzt auch Dr. Klaus Generet, Chefarzt der Inneren Medizin am Hildener St. Josefs Krankenhaus. Er wird in seinem Vortrag darauf eingehen, welche Möglichkeiten der genauen Diagnose heutzutage bestehen. Wie eine Inkontinenz konservativ oder operativ behoben werden kann und wie die Zusammenarbeit sich mit den Kollegen der anderen medizinischen Disziplinen gestaltet, dazu referiert Dr. Peter Philipp Pohl, Chefarzt der Chirurgie am Hildener Haus. Sollte eine Operation angezeigt sein, ist das St. Josefs Krankenhaus Hilden gut aufgestellt.

Die vier Mediziner plädieren engagiert für offene Worte, da sie wissen, dass sich Inkontinenz so auswirken kann, dass die Bewältigung des Alltags für Betroffene zu einer Tortur wird. Der Eintritt zu der Informationsveranstaltung ist frei.