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Kommentar zu Ärger um Kita-Beiträge in Hilden

Kommentar zu Ärger um Kita-Beiträge in Hilden : Schwierige Fehlersuche

Seit Anfang des Jahres bucht die Stadt keine Beiträge für die Betreuung und die Verpflegung von Kindern in Kita und OGS ab. Nun werden die Gebühren auf einen Schlag fällig. Das verärgert viele Eltern.

Der Ärger vieler Eltern ist mehr als verständlich: Die Rechnung für die vergangenen Monate muss nun auf einen Schlag (oder bei einem Stundungsantrag auf viele kleine Schläge) bezahlt werden. In der Regel wird niemand das Geld beiseite gelegt haben. Aber was genau hat die Stadt falsch gemacht?

Als die Betreuung der Kinder ausgesetzt wurde, hat die Verwaltung keine Beiträge mehr eingefordert. Das hat die Familien im Frühjahr finanziell entlastet. Mitte Juni dann der Beschluss der Politik, einige Beiträge komplett zu erlassen, andere immerhin zu 50 Prozent. Die Stadt stockte das Personal auf, begann mit der Erstellung der 3000 Bescheide. I

n mehreren Mitteilungen hat die Stadt hingewiesen, dass es zu Verzögerungen kommt. Auch wir haben darüber berichtet. Als es eine Panne bei der Kommunikation gab (falsches Anschreiben verschickt), hat die Stadt auch direkt und transparent reagiert. Einen Fehler kann man ihr also nicht vorwerfen. Ärgerlich bleibt es trotzdem.