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Hilden: Kommentar: Kein Draufgänger

Hilden : Kommentar: Kein Draufgänger

Es geht doch! Die CDU hat sich ein wenig berappelt und – wie angekündigt – einen Vorstand gewählt. Einen, der stark sein kann. Die Vier an der Spitze sind nämlich eine Mischung aus Erfahrung und Kommunikationsfähigkeit. Jetzt gilt es, diese Stärken auszuspielen.

Dabei sollte niemand den Fehler machen, Jörg Brandenburg zu unterschätzen, weil er nicht den Draufgänger gibt. Er ist sicher kein Platzhirsch, aber ebenso sicher einer, der weiß, was er will. Er wirkt wie jemand, der höflich, aber sicher in eine zuvor von ihm bestimmte Richtung steuert.

Vor seiner Wahl hat er verkündet, mit jedem gewählten Vorstand zusammenarbeiten zu können. Das zu beweisen, hat er jetzt die Gelegenheit: Ein bunterer, unterschiedlicherer Stellvertreter-Reigen ließe sich wohl nicht ausmalen. Da ist der alte Hase Kaltenborn, der schon einmal Stellvertreter (und auch vieles andere) war. Nicole Anfang hat ebenfalls eine Geschichte in der Union und muss noch zeigen, wie sie sich aufstellen will. Und dann ist da der Neuling Gregor Späte, dessen Art zu arbeiten auch noch niemand kennt.

Immerhin: Ein erster Schritt ist getan. Der weitere Weg bleibt – vermutlich – kurvig.

(RP)