Knackige Kälte lässt Kassen klingeln

Hilden : Knackige Kälte lässt Kassen klingeln

Der Handelsverband ist mit dem ersten Adventswochenende durchaus zufrieden.

Dicht gedrängt aber gut gelaunt schoben sich am verkaufsoffenen Sonntag die Menschen durch die Hildener Fußgängerzone und verhalfen dem Einzelhandel damit zu einem fast bilderbuchmäßigen Start ins diesjährige Adventsgeschäft.

So jedenfalls wertet es Björn Musiol, Referent beim Handelsverband Nordrhein-Westfalen. Das knackig-kalte Wetter mit den Sonnenstrahlen als Zugabe habe viele Menschen zu einem Einkaufsbummel durch die Mittelstraße bewogen, berichtete er im Gespräch mit unserer Redaktion. „Das war am Samstag schon der Tenor in den meisten Gesprächen, die ich mit den Händlern geführt habe.“

Auch in der Region habe Zufriedenheit geherrscht: Die Erwartungen des Einzelhandels im Rheinland hätten sich am ersten Adventswochenende größtenteils bestätigt, hieß es von Seiten des Handelsverbandes. Der Samstag sei von den Kunden vielerorts zum Weihnachtsbummel und zur Beratung in den Geschäften für mögliche Geschenke genutzt worden.

„Weihnachtsmärkte, Late-Night-Shopping und besondere Aktionen der Einzelhandelsgeschäfte ziehen bereits am 1. Adventswochenende die Kunden in die Städte. Durch das trockene Wetter und die kühlen Temperaturen waren die Kunden in Weihnachtsstimmung. Weihnachtsdekoration und erste Nikolausgeschenke wurden bereits eingekauft“, bilanzierte Björn Musiol. Erste Geschenketrends, wie etwa Schmuck, Elektroartikel, Spielwaren, Kosmetikprodukte, Bücher, Gutscheine und Geldgeschenke, seien bereits jetzt zu erkennen.

Darüber hinaus wurden aber auch noch vielerorts Adventskalender kurzfristig gekauft. Die Kunden in NRW planen, laut Weihnachtsumfrage 2019, im Durchschnitt etwa 466 Euro für Weihnachtsgeschenke auszugeben. „So“, sagt Musiol, „kann es gerne weitergehen.“