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Kinder in Hilden und Haan freuen sich auf die Spielplatz-Öffnung

Corona-Krise : Kinder freuen sich auf die Spielplatz-Öffnung

Am Donnerstag lassen die Städte Haan und Hilden das Absperrband an den Spielplätzen abnehmen und geben sie wieder frei. Sie waren wegen der Corona-Krise seit Wochen gesperrt. Die Verwaltungen setzen auf das Verantwortungsbewusstsein der Eltern.

Das rot-weiße Band flattert nur noch kurz im Wind, bevor es am Donnerstag von allen Spielplätzen in Haan und Hilden verschwindet. „Ich bin sehr froh, dass wir den Kindern wieder diese Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten bieten können“, erklärt Haans Bürgermeisterin Bettina Warnecke.

Ihre Hildener Kollegin Birgit Alkenings freut sich ebenfalls: „Eltern und Kinder müssen in diesen Tagen enorme Belastungen aushalten und haben durch ihr vernünftiges und vorsichtiges Verhalten mit dazu beigetragen, dass die Zahl der Neuinfektionen in Hilden in etwa konstant geblieben ist. Ich bin überzeugt davon, dass sie auch auf den Spielplätzen verantwortungsvoll handeln werden.“

Grundlage für die Wiedereröffnungen der Spielplätze ist die angepasste Corona-Schutzverordnung des Landes NRW. Zwischen den beiden Städten gibt es aber Unterschiede in der Handhabung.

Haan
Beim Umgang mit den neuen Freiheiten setzt die Stadt Haan auf das Verantwortungsbewusstsein der Eltern, selbst ein Vorbild zu sein und sich an die Abstandsregeln auf den Spielplätzen zu halten, hieß es. Auf den Spielplätzen gelten weiterhin die Abstandsregelungen. „Wir werden an den Spielplätzen Beschilderungen aufstellen, die auf die von Begleitpersonen einzuhaltenden Abstandsregelungen (1,5 Meter) hinweisen. Kinder sind von dieser Regelung ausgeschlossen“, erklärte Bettina Warnecke. Die Spielplätze auf den Schulhöfen sind während des Schulbetriebs nicht für die private Nutzung erlaubt.

Hilden
Pauschale Zulassungsbeschränkungen werde es auf den städtischen Spielplätzen nicht geben. Stattdessen seien die Erziehungsberechtigten gefragt, auf die Einhaltung der bestehenden Kontakteinschränkungen zu achten, teilte die Stadt mit: eineinhalb Meter Mindestabstand zwischen Erwachsenen, die nicht in einem Haushalt leben. Kinder sind davon ausdrücklich ausgenommen, erklärte Bürgermeisterin Birgit Alkenings auf Nachfrage. Der Kommunale Ordnungsdienst nimmt die Spielplätze ab Donnerstag in seine Kontrollrouten mit auf. Da der Zentrale Bauhof in den vergangenen Wochen die Kontrollen der Spielplätze fortgeführt hat, sind sie ab Donnerstag auch direkt einsatzbereit. „Auch wenn die Geräte offiziell abgesperrt sind, müssen wir die Verkehrssicherheit gewährleisten“, erklärt Ernst Sander, Teamleiter der städtischen Grünunterhaltung.