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Kind bei Unfall auf Walder Straße in Hilden schwer verletzt

Rettungshubschrauber im Einsatz : Kind bei Unfall auf Walder Straße schwer verletzt

Um kurz nach 13 Uhr ist ein Kind an der Walder Straße von einem Auto angefahren worden. Ein Rettungshubschrauber brachte es in ein Krankenhaus. Die Straße war rund eine Stunde gesperrt. Schon am Sonntag konnte der Junge wieder entlassen werden.

Gute Nachrichten im Fall des Kindes, das am Freitag auf der Walder Straße angefahren worden ist. Laut einer Polizeisprecherin hatte der Junge offenbar gleich mehrere Schutzengel und ist am Sonntag bereits wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden. „Am Dienstag geht er sogar wieder in die Schule“, sagt die Sprecherin.

Das war passiert: Mit dem Verdacht auf schwere Verletzungen ist am Freitagnachmittag ein Kind ins Krankenhaus gekommen. Es war zuvor auf der Walder Straße von einem Auto erfasst worden, sagte uns eine Polizeisprecherin. Es handelt sich wahrscheinlich um einen Schulwegunfall.

Gegen 13.10 Uhr ist der neun Jahre alte Junge demnach an der Haltestelle Holbeinweg in Fahrtrichtung Ohligs aus einem Bus gestiegen. Hinter dem Bus habe sich der Verkehr kurz gestaut.

Das Kind soll dann hinter dem Bus auf die Straße getreten sein, um sie zu überqueren, ohne ausreichend auf den Verkehr zu achten. Auf der anderen Seite stand laut Polizei die Mutter des Jungen. Eine 51-jährige Seat-Fahrerin, die aus Richtung Solingen nach Hilden fuhr, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Das Auto erfasste den Neunjährigen.

Dabei wurde das Kind auf die Straße geschleudert, erklärte die Polizeisprecherin. Der Junge sei mit dem Kopf auf der Fahrbahn aufgekommen, weshalb die Einsatzkräfte zur Sicherheit einen Rettungshubschrauber anforderten. Dieser brachte den ansprechbaren Jungen in die Uni-Klinik nach Düsseldorf.

Die Walder Straße war rund eine Stunde gesperrt. Der Verkehr staute sich weit in Richtung Innenstadt und nach Ohligs rein.

In einer älteren Version des Textes haben wir das Alter des Jungen mit zehn Jahren angegeben. Die Polizei hat es zwischenzeitlich auf neun Jahre korrigiert.

(tobi)