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Keine weiteren Corona-Fälle in Kita Rappelkiste in Hilden

Entwarnung in Hilden : Keine weiteren Corona-Fälle in Kita Rappelkiste

Bei einer Mitarbeiterin des Kindergartens an der Augustastraße war vergangene Woche das Coronavirus im Rahmen einer Routineuntersuchung nachgewiesen worden. Die Kita wurde daraufhin geschlossen, Kinder und Mitarbeiter wurden getestet.

Nachdem bereits am Anfang der Woche klar war, dass in der Grundschule an der Schulstraße kein weiterer Corona-Fall nachgewiesen werden konnte, hat die Stadt am Freitagnachmittag auch für die Kita Rappelkiste Entwarnung gegeben. „Alle getesteten Personen haben ein negatives Ergebnis erhalten. Die Quarantäne muss daher aktuell nicht auf weitere Personen ausgeweitet werden. Für alle 73 Kontaktpersonen endet die Quarantäne regulär nach den vorgeschriebenen 14 Tagen“, erklärte Stadtsprecherin Henrike Ludes-Loer.

Vergangenen Samstag hatte die Verwaltung mitgeteilt, dass eine Mitarbeiterin der Kita Rappelkiste an der Augustastraße positiv auf das Coronavirus getestet worden sei. Seitdem stehen dort laut Verwaltung 60 Kinder zwischen zwei und sechs Jahren sowie 13 Erzieher und Küchenkräfte unter Quarantäne. Der Reihentest fand am Dienstag statt. Am Freitag kam dann die erleichternde Nachricht.

Vor etwas mehr als einer Woche war ein Schüler des Grundschulverbundes Schulstraße positiv auf das Coronavirus getestet worden. Mehrere Kinder und drei Erzieherinnen mussten darauf hin zum Test und standen trotz eines negativen Ergebnisses bis Ende dieser Woche unter Quarantäne. Eine Vorsichtsmaßnahme, um sicherzugehen, dass nicht plötzlich doch noch trotz negativem Test Symptome auftauchen, hieß es bei der Stadt. So wie jetzt auch bei den Rappelkiste-Kindern und Mitarbeitern. Übrigens stehen nur die Personen unter Quarantäne, die direkten Kontakt zur Kita-Mitarbeiterin hatten. Eltern der getesteten Kita-Kinder oder Ehepartner des Rappelkiste-Personals gehören nicht dazu.

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Warum in dem einen Fall nur eine Klasse, im anderen Fall aber der komplette Kindergarten geschlossen werden musste, erklärte der Hildener Jugend- und Schuldezernent Sönke Eichner: „Dank der Hygienekonzepte der Schulen ist es möglich, dass in solch einem Fall nur einzelne Klassen beziehungsweise OGS-Gruppen unter Quarantäne gestellt werden und wir nicht die ganze Schule schließen müssen.“

(tobi)