Jusos unterstützen Alkenings-Kandidatur

Hilden : Jusos unterstützen Birgit Alkenings 

Die Nachwuchsorganisation der SPD stellt sich hinter die Bürgermeisterin, die 2020 noch einmal zur Wahl antritt.

Bürgermeisterin Birgit Alkenings will 2020 wieder antreten (RP vom 4.Januar). Mit ihrer Ankündigung hat der Wahlkampf begonnen. Nach ihren Kritikern melden sich jetzt auch Unterstützer zu Wort. „Wir freuen uns und unterstützen die Bereitschaft von Birgit Alkenings, sich der Wiederwahl zu stellen“, sagt Lars Gramm, Vorsitzender der Hildener Juso.

Die SPD-Politikerin ist seit 2014 im Amt und habe  der Stadt in vielen Hinsichten gutgetan. Trotz Ausfällen bei der Gewerbesteuer sei es gelungen, den städtischen Haushalt stabil aufzustellen und viele freiwillige Leistungen - wie das Spielmobil oder das Betreiben einer städtischen Musik­schule - weiterhin fortzuführen und zu fördern, betonen die Jungsozialisten.

Dies sei mit Blick auf andere Städte nicht selbstver­ständlich: „Das vielfältige Angebot für die Bürgerinnen und Bürger ist das Ergebnis langjähriger Gestal­tungsarbeit im Hildener Rathaus, das landesweit seines gleichen sucht.“

Die Kritik der Jungen Union weisen die Hildener Jusos zurück: „Die aufkommende Welle von Hilfesu­chenden konnte nur in Gemeinschaftsarbeit bewältigt werden. Hier haben Hauptamtliche der Stadt mit großer Unterstützung von ehrenamtlichen Bürgern außerordentliche Arbeit ge­leistet. Als Einzelperson hätte niemand das stemmen können“, betont Juso-Vorsitzender Lars Gramm.

Dass die Junge Union nun nachträglich die Beschlüsse über den Schulentwicklungsplan und die nächt­lichen Lärmschutzmaßnahmen anmahnt, zeige ein „eingeschränktes Demokratieverständnis“.

„Da es im Hildener Stadtrat keine absolute Mehrheit und auch keine Koalition gibt, schließen sich für Be­schlüsse verschiedenste Mehrheiten zusammen. Da gewinnen mal die einen, dann wieder die anderen“, so Gramm: „Die Mehrheiten treffen die im Stadtrat vertretenden Fraktionen. Wieso nun der Bürgermeisterin Be­schlüsse persönlich angelastet werden, ist nicht nachvollziehbar.“ Für den bevorstehenden Wahlkampf fordern die Jusos vor allem sachliche und wahrheitsgemäße Debatten.