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Jamaika-Koalition im Kreis setzt auf Nachhaltigkeit

Kreis Mettmann : Jamaika-Koalition im Kreis setzt auf Nachhaltigkeit

Es ist vollbracht: Die Kreisvorsitzenden Jan Heinisch (CDU), Ina Besche-Krastl (Bündnis 90/Die Grünen) und Klaus Müller (FDP= haben jetzt den Kooperationsvertrag unterschrieben und damit den inhaltlichen Weg für eine Jamaika-Kooperation im Kreistag Mettmann geebnet.

„Die Schnittmengen überwiegen deutlich“, sagen die Verhandlungsführer über gemeinsame politische Ziele und Projekte. Eins der angestrebten Ziele ist, die Folgen der Corona-Pandemie für die Bürger abzufedern, die wirtschaftliche Entwicklung im Kreis zu fördern, die natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten und für die Gesundheit und Sicherheit der Menschen einzutreten.

Für die FDP im Kreistag ist die Sicherung der wirtschaftlichen Situation des Kreises Fundament für alles Weitere. „Wir werden auch zukünftig wieder die Personalkosten des Kreises im Blick haben und auch die freiwilligen Ausgaben kritisch hinterfragen, auch wenn sie gemessen am Gesamthaushalt nur einen geringen Anteil ausmachen. Uns ist wichtig, dass wir die finanzielle Belastbarkeit unserer kreisangehörigen Städte nicht überfordern“, erklärt Klaus Müller.

„Wir müssen weiterhin alles dafür tun, dass sich die Menschen hier wohlfühlen. Dafür braucht es eine hohe Lebensqualität in intakter Natur, ausreichenden Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen, attraktive Bildungsangebote und moderne Arbeitsplätze“, formuliert Jan Heinisch weitere gemeinsame Ziele. Deshalb zählen die Themen „Freizeit- und Naherholung“ sowie „Mobilität“ zu den wichtigsten Standortfaktoren, die Kreispolitik aktiv gestalten kann. „Die Mobilität der Zukunft muss individueller, intelligenter und vernetzter werden.“ Der Ausbau der A 44 und die Realisierung der Ratinger Westbahn seien dabei wichtige Großprojekte.

Alles in allem sehen die Kalitionspartner in dem breiten Mehrheitsverhältnis im Kreistag eine große Chance: „Damit werden wir in die Lage versetzt, wirklich etwas zu bewegen und auch größere Themen anzupacken“. Über die Corona-Pandemie hinaus gelte es, den Kreis Mettmann zukunftsfest für die Klimakrise aufzustellen, wie die Grünen sagen. „Wir wollen ehrgeizig die Mobilitätswende vorantreiben, Freiflächen schützen und konsequenter den Klima- und Umweltschutz vorantreiben.“