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Kommentar: Investition in den Umweltschutz

Kommentar : Investition in den Umweltschutz

Irreparable Schäden in der unterirdischen Sandbachleitung sind schon seit 1990 bekannt. Eine Sanierung oder Erneuerung war bisher vor allem aus grundstücksrechtlichen Gründen nicht möglich.

Auch wenn das Sandbachwasser bisher offensichtlich seinen Weg aus den kaputten Rohren gefunden hat, ohne irgendwelchen Schaden anzurichten, kann doch auf das jetzt anstehende Bauprojekt nicht verzichtet werden. Denn immerhin sickert Wasser in den Bereich einer ehemaligen Hausmülldeponie. Was die Tunnelbohrer tief unten im Erdreich erwartet, wissen sie noch nicht genau.

Die neue Trasse berührt nur noch einen Randbereich der alten Kippe. Rund 600 000 Euro kostet die neue Sandbach-Verrohrung, Geld, das die Gemeinschaft aller Steuerzahler für den Umweltschutz aufbringen muss. Dass während der Bauzeit der Wanderweg in die Stadt, die Bahnunterführung und der Weg Schiensbusch gesperrt bleiben, dürfte sich verschmerzen lassen. -dts

(RP)