Hochhaus unter Quarantäne Indische Variante erreicht Kreis Mettmann

Kreis Mettmann · Die Variation ist bei einer Bewohnerin eines Hochhauses in Velbert nachgewiesen worden. Das Gesundheitsamt hatte die zwei Gebäude abgeriegelt. Am Nachmittag wurde die Quarantäne für ein Haus aufgehoben. Weitere Infektionen könnten Auswirkungen auf Einzelhandel und Schulen haben.

 Mitarbeiter des Ordnungsamtes gehen vor den abgesperrten Häusern in Velbert auf und ab.

Mitarbeiter des Ordnungsamtes gehen vor den abgesperrten Häusern in Velbert auf und ab.

Foto: Achim Blazy (abz)

Flatterband und eine hohe Präsenz von Mitarbeitern des Ordnungsamtes signalisiert schon von Weiten: Hier ist Sperrbezirk.  Seit Sonntag befinden sich die 189 Bewohner der beiden Hochhäuser im Velberter Stadtteil Birth in Quarantäne. „Wir sind – Gott sei Dank – früh dran“, sagt der zuständige Gesundheitsdezernent des Kreises Mettmann, Marcus Kowalczyk. Bei einer Frau sei vor einigen Tagen das Coronavirus nachgewiesen worden – bei der Kontaktverfolgung und weiteren Tests habe sich dann herausgestellt, dass insgesamt 19 Menschen infiziert sind. „Bis die positiven Corona-Befunde auf die indische Variante untersucht sind, dauert es ungefähr sieben Tage“, erklärt Marcus Kowalczyk weiter. Bei der Frau ist bereits klar, dass sie mit der indischen Variante infiziert ist, bei den anderen steht das Ergebnis noch aus. Das Kreisgesundheitsamt hat vorsorglich die Notbremse gezogen und die Quarantäne verhängt.