In Hilden wird relativ viel gebaut

Im vergangenen Jahr entstanden 204 neue Wohnungen: In Hilden wird relativ viel gebaut

Die Bauintensität, also die neuen Wohnungen pro tausend Einwohner, verteilt sich sehr unterschiedlich über die Regionen, hat die LBS auf Basis der NRW IT-Zahlen errechnet.

In Hilden wurden im vergangenen Jahr 204 neue Wohnungen gebaut - davon 170 in Mehrfamilienhäusern und 20 im klassischen Eigenheim-Segment. Der Rest entstand in Gewerbebauten oder durch Umnutzung vorhandener Gebäude. Mit 3,7 neuen Wohnungen pro 1000 Einwohnern liegt die Bauintensität in Hilden deutlich über dem Durchschnitt der Region Bergisches Land, meldet die LBS. Der Wert beträgt hier 1,7 Wohnungen pro 1000 Einwohner. Spitzenreiter der Region ist Bergisch Gladbach mit einer Bauintensität von 3,9, gefolgt von Leichlingen (3,8), Hilden (3,7), Hückeswagen (3,4) und Haan (3,3). Wuppertal kommt auf 0,6 Wohnungen, Schlusslichter sind Rösrath (0,3), Radevormwald (0,3) und Erkrath (0,2).

Am meisten gebaut wurde im Münsterland mit 4,6 Wohnungen pro 1000 Einwohner, gefolgt von den Regionen Aachen/Eifel (3,4), Rheinland (3,0) und Ostwestfalen-Lippe (2,9). Genau im NRW-Schnitt von 2,5 Wohnungen liegt der Niederrhein. Im Bergischen Land sowie im Ruhrgebiet sind die Werte mit 1,7 unterdurchschnittlich. Schlusslicht bilden das Sieger- und Sauerland mit 1,5 Wohnungen.

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Die Zahl der fertiggestellten Wohnungen ist stets eine Momentaufnahme. „Sie kann von Jahr zu Jahr stark schwanken, weil nicht regelmäßig größere Baugebiete oder Bauprojekte auf den Markt kommen", erklärt LBS-Gebietsleiterin Claudia Poschen vom Kundencenter in Hilden die amtlichen Statistiken von IT.NRW. Sie hat deshalb auch den Durchschnittswert der vergangenen 10 Jahre ausgerechnet, der bei jährlich 110 neuen Wohnungen liegt. Die derzeit überdurchschnittliche Bautätigkeit entlastet damit perspektivisch den Wohnungsmarkt. „In den Städten ist der Neubau durch den Baulandmangel besonders schwierig – dennoch dürfen wir in unseren Anstrengungen nicht nachlassen“, fordert Poschen. Nur so könne das Wohnen auf Dauer für alle bezahlbar bleiben.

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