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Improvisieren und zusammenstehen

Kommentar : Improvisieren und zusammenstehen

In den letzten Tagen wurden reihenweise Veranstaltungen abgesagt. Ab Montag sind Schulen und Altenheime für Besucher geschlossen. Corona nimmt eine Dimension an, die wir uns alle nicht vorstellen konnten und die vielen Angst macht.

Wer betreut jetzt unsere Kinder, fragen berufstätige Eltern. Wer kauft für mich ein?, alleinstehende Senioren. Wie halten wir den Betrieb aufrecht, damit wir alle mit Lebensnotwendigem versorgen können, fragen sich Verwaltungen, Dienstleister und  Unternehmen. Darauf gibt es keine einfachen Antworten. Weil es so eine Situation noch nie gab. Was wir jetzt nicht brauchen, ist Verweigerung (“Geht gar nicht“). Wir alle müssen uns bewegen und improvisieren. Die Behörden allein können die schwierige Situation nicht meistern. Wir müssen schon alle mit anpacken, etwa Kinder von anderen betreuen, für alte Nachbarn mit einkaufen. Und vor allem Zuversicht verbreiten: Wir können die Corona-Krise meistern – wenn wir jetzt alle zusammenstehen. Was nicht geklappt hat, darüber reden wir später.