Historisches Hilden HK hatte bei Tisch einen glänzenden Auftritt

Die hochwertigen Messer, Gabeln sowie Löffel von Heimendahl und Keller lagen auf vielen Tafel in ganz Deutschland. Hier sind sieben Fakten zur Geschichte der Hildener Metallwarenfabrik, die Sie vielleicht noch nicht kennen.

 So sah die Fabrik in Hilden aus: Ein Briefkopf aus dem Jahr 1925 von Heimendahl und Keller.

So sah die Fabrik in Hilden aus: Ein Briefkopf aus dem Jahr 1925 von Heimendahl und Keller.

Foto: Stadtarchiv Hilden/Stadtarchiv HIlden

1) 1874 gründet Emil Keller (1850-1903) in Solingen eine Besteckfabrik zur Herstellung von Britanniawaren („Britannia-Silber“). Bei der Herstellung wird aufgeschmolzenes flüssiges Britanniametall in Formen gegossen. Das Verfahren zur Herstellung von silberglänzenden Zinn-Stahl-Bestecken kam aus England und war damals in Deutschland neu. 1881 nimmt Emil Keller den aus Elberfeld stammenden Karl Richard Heimendahl als Teilhaber und kaufmännischen Leiter ins Unternehmen auf.