Hilden: Hildener Winterlicht wirft sich in Schale – und erstrahlt ab Freitag

Hilden : Hildener Winterlicht wirft sich in Schale – und erstrahlt ab Freitag

Die Montage des Winterlichts ist in vollem Gang. 1500 Meter Kabelleitungen werden verlegt, damit die 14 000 LEDs in Bäumen und Sternen in den nächsten Wochen perfekt leuchten. Die Zeit ist diesmal knapp. Ein Start des Winterlichts zum Einkaufssonntag am 4. November war nicht möglich. "Wir konnten mit dem Aufbau erst nach dem Itterfest beginnen, und drei Werktage reichen nicht aus", sagt Volker Hillebrand, Geschäftsführer des Stadtmarketings. Doch bis Ende der Woche soll alles fertig sein. Dann erstrahlen 131 Bäume und 60 Sterne.

In diesem Jahr wurden 20 neue Sterne angeschafft. "Sie wirken schöner, wenn sie in Gruppen hängen", sagt Hillebrand. In Anlehnung an den Weihnachtsstern aus dem Pflanzenreich haben die Sterne des Winterlichts eine Blütenblattform und nicht die klassische Sternform. Sie kommen an den Enden der Mittelstraße, auf dem Markt und auf dem Warrington-Platz zum Einsatz.

Gebaut hat sie Schausteller Markus Herweg mit seinem Unternehmen. "Jeder Stern ist Handarbeit", sagt er. Aus LED-Lampen und einem Lichtschlauch hat er sie gefertigt. Die Arbeiten begannen für sein Team schon im Sommer. An Aluminiummasten sind die Sterne jetzt befestigt. Sie werden mit einem Gabelstapler positioniert und montiert. Herweg macht das seit vier Jahren und lagert die Weihnachtssterne bis zur nächsten Saison.

Um einen weiteren Teil der Innenstadt zu beleuchten, werden in diesem Jahr in der Schwanenstraße vier neue Bäume mit Lichterketten ausgerüstet. "Damit entsprechen wir einem Wunsch der Anlieger", sagt Volker Hillebrand. Die Bäume, in denen die Lichterketten ganzjährig montiert sind, müssen ebenso wie die Sterne mit Strom versorgt werden. Mehrere hundert Meter Kabel verlegten dafür gleich drei Hildener Elektrounternehmen.

Elektriker Torsten Luckow: "Wir sorgen für die Grundverkabelung und die Spannungsversorgung." 1500 Meter Kabel und zahlreiche Anschlussdosen wurden von seinem Betrieb und denen von Günter Graner und Klaus Lange verlegt. Die Kabel sind in der Höhe von Laternen zu den Bäumen angebracht. Das vermeidet Stolperfallen. Im nächsten Schritt wird in einer Begehung heute geprüft, was funktioniert und was nicht. Des öfteren sind Ketten durch das Wachstum der Bäume beschädigt.

Sobald das Winterlicht täglich von 15 bis 22 Uhr erstrahlt, beginnt auch der tägliche Lichtcheck der Elektriker. "Wir gehen dann zweimal täglich mit einer Leiter durch und prüfen, ob alles leuchtet", sagt Luckow. Die Beleuchtung mache insofern Arbeit, sei aber ein schöner Luxus, findet er. Dabei ist das Winterlicht keine reine Weihnachtsbeleuchtung, betont Hillebrand. Es leuchtet länger, und erst am ersten Advent werden weihnachtstypische Motive dazugeschaltet. "Dann werden die Kreuze der Kirchen beleuchtet, und auch die Tannenbäume erstrahlen im Lichterglanz."

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(RP)
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