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Hildener Reparaturtreff arbeitet seit Januar im Homeoffice

Hildener Reparaturtreff : 100 Reparaturen in 100 Tagen im Homeoffice

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Reparaturtreffs bieten seit Januar aus dem Home-Office heraus ihre Hilfe an. Kontakte laufen per Mail und Telefon.

Vom Modellbaudorf bis zum Deckenfluter, vom Kerzenleuchter aus Zinn zum Funklautsprecher – die ehrenamtlichen Helfer des Hildener Reparaturtreffs haben auch in der Corona-Pandemie genug zu tun. Seit Januar bieten sie bereits ihren Home-Office-Service an. Und der wird offenbar sehr gut angenommen.

In den ersten 100 Tagen seien gut 100 Reparaturanfragen zusammengekommen – also jeden Tag eine. „Die Vielfalt der Anfragen ist immer wieder überraschend. Wer im Lockdown die Zeit zum Aufräumen genutzt hatte, brachte auch schon mal ein Fundstück zur Reparatur“, erklärt Dirk Zschammer vom Reparaturtreff.

Da pandemiebedingt auch weiterhin keine öffentlichen Termine in der Stadtbücherei möglich sein werden, werde der Home-Reparatur-Service weitergeführt. Und so klappt’s: Wer etwas zu reparieren hat, schreibt eine Mail an frage@reparatur-treff-hilden.de, beschreibt das Gerät mit seinem Fehler und gibt seine Telefonnummer an. „Ein Teammitglied wird sich melden und Ort und Zeit für eine kontaktlose Übergabe des Gerätes an der Haustür des Reparierenden absprechen. Ein Mitreparieren oder Warten auf die Reparatur ist leider aus Gründen der Kontaktvermeidung nicht möglich. Eventuell während der Reparatur auftretende Fragen werden telefonisch geklärt“, hieß es weiter. Nach der Reparatur kann das Gerät wieder abgeholt werden. Die Ehrenamtler arbeiten kostenlos, freuen sich aber über eine Spende, mit der sie ein soziales Projekt in Hilden unterstützen. Weitere Informationen gibt es unter www.reparatur-treff-hilden.de.

(RP)