Advent in der Innenstadt So schön ist der Weihnachtsmarkt in Hilden

Hilden · Am Freitag hat Bürgermeister Claus Pommer den Hildener Weihnachtsmarkt eröffnet, der noch bis Sonntagabend läuft. Am 1. Advent öffnen auch die Geschäfte in der Innenstadt.

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So schön ist der Weihnachtsmarkt in Hilden

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Foto: Tobias Dupke

Der Duft nach Glühwein, nach gebrannten Mandeln und nach anderen Leckerein wabert seit Freitagnachmittag durch die Hildener Innenstadt: Der Weihnachtsmarkt hat geöffnet, noch bis Sonntagabend können die Besucher durch die Mittelstraße flanieren und an den Ständen Geschenke für Weihnachten kaufen, einen (meist warmen) Schluck trinken oder etwas Leckeres essen. Das Wetter passt perfekt: Noch bis Sonntag soll das Thermometer höchstens auf drei Grad klettern, am Sonntag könnte sogar die eine oder andere Schneeflocke drin sein.

Zur Eröffnung am Freitag schneite es zwar nicht, aber die Stimmung war trotzdem winterlich. Weihnachtslieder schallten über den alten Markt, als Bürgermeister Claus Pommer den Markt offiziell eröffnete. 74 Stände, die Hälfte davon von Vereinen betrieben, ziehen sich von der Schulstraße bis zur Gabelung über die Mittelstraße.

Auf dem alten Markt sind Thomas Goldenbaum, Lucas Ellenbeck und Christian Dalter mit dabei. Auf dem Stand steht „Alte Säcke Nord“: „Wir sind die ehemalige Altherren-Mannschaft des SV Hilden-Nord“, erklärt Thomas Goldenbaum. Das Team gebe es zwar nicht mehr, auf Saisonabschlussfahrt geht es trotzdem noch jedes Jahr, die Einnahmen aus dem Weihnachtsmarktgeschäft sind dafür gedacht. Probleme, die Thekenmannschaft für die drei Tage zu stellen, haben die Sportler nicht: „Wir haben alles intern besetzen können“, sagt Lucas Ellenbeck. Christian Dalter ergänzt: „20 bis 25 Leute helfen mit.“ Seit rund 20 Jahren stehen die „Alten Säcke Nord“ immer wieder auf dem Weihnachtsmarkt, erzählen sie.

So wie die ehemaligen Alten Herren handhaben es viele Vereine auf dem Weihnachtsmarkt. Vereinsmitglieder helfen beim Ausschank, das Geld geht dann in die Vereinskasse. Auch viele Karnevalsgesellschaften betreiben einen Stand, um Geld für die Vereinsarbeit zu sammeln. Abschlussklassen beispielsweise der Theresienschule verkaufen Kekse, um Geld für die Abschlussparty zu sammeln.

Schon am ersten Tag tummelten sich viele Hildener in der Innenstadt, tranken einen Glühwein oder aßen eine Portion Grünkohl mit Mettwurst. Kinder drehten eine Runde auf dem Karussell oder bettelten so lange ihre Eltern an, bis sie ihnen einen Paradiesapfel oder eine Portion Zuckerwatte kauften. „Der Hildener Weihnachtsmarkt ist immer besonders schön“, erklärte eine Besucherin aus Haan.

Der Hildener Weihnachtsmarkt läuft noch bis Sonntag, 3. Dezember. Geöffnet haben die Buden an diesem Samstag von 10 bis 22 Uhr, einen Tag später von 11 bis 20 Uhr. Am Sonntag öffnen darüber hinaus um 13 Uhr auch die Geschäfte – die Innenstadt dürfte also ziemlich voll werden.

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