Kommunalwahl am 13. September Hilden verzichtet auf Seniorenheime als Wahllokale

Hilden · Normalerweise können Hildener ihre Stimme in der Seniorenresidenz am Stadtpark und in der Einrichtung am Erikaweg abgeben. Doch wegen der Corona-Krise müssen die Wahllokale umziehen.

 Normalerweise gehen viele Hildener in Seniorenheimen wählen, denn dort sind die Wahllokale untergebracht. Doch dieses Jahr verzichtet die Stadt darauf.

Normalerweise gehen viele Hildener in Seniorenheimen wählen, denn dort sind die Wahllokale untergebracht. Doch dieses Jahr verzichtet die Stadt darauf.

Foto: Köhlen, Stephan (teph)

In Hilden wird es aufgrund der Corona-Pandemie bei der Kommunalwahl am 13. September keine Wahllokale in Senioreneinrichtungen geben. Das geschieht zum Schutz der Anwohner, hat der Leiter des Sachgebiets Wahlen, Klaus Helmer, erklärt.

Für die wegfallenden Lokale hat die Stadt Alternativen gefunden. Das Wahllokal in der Seniorenresidenz am Stadtpark zieht in das Foyer der HDI Service AG, Proactiv-Platz 1. Das Wahllokal im Seniorenzentrum Stadt Hilden wird in der benachbarten Astrid-Lindgren-Schule eingerichtet. Und auf den beweglichen Wahlvorstand beim Seniorenstift Haus Horst wird verzichtet.

„Insgesamt hat sich Anzahl der Wahllokale nicht geändert. Das Kommunalwahlgesetz wurde aufgrund der Corona-Pandemie angepasst. Statt bisher 2500 Einwohner je Wahlbezirk sind nun 5.000 Einwohner zulässig“, berichtet Klaus Helmer.

Diese Änderung habe die Reduzierung der Stimmbezirke ermöglicht. Damit verringere sich die Anzahl der Wahlvorstände von 32 auf 22. „Gleichzeitig wird die Anzahl der Briefwahlvorstände von elf auf 22 erhöht“, so Klaus Helmer weiter.

(tobi)
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