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Hilden/Haan: Hilden und Haan sind relativ gering verschuldet - noch

Hilden/Haan : Hilden und Haan sind relativ gering verschuldet - noch

Kommunale Verbindlichkeiten in NRW lagen Ende 2014 bei etwa 3500 Euro je Einwohner, meldet IT NRW.

Die Stadt Hilden hatte Ende 2014 rund 22,4 Millionen Euro, berichtet das Landesamt für Information und Technik NRW. Gezählt wurden Kredite, Kassenkredite und Wertpapierschulden. Umgerechnet steht jeder Hildener mit 409 Euro in der Kreide. Die Haaner Verbindlichkeiten belaufen sich auf 17,6 Millionen Euro, macht 587 Euro pro Einwohner. Abgesehen von Monheim (346 Euro pro Einwohner) sind Hilden und Haan die am wenigsten verschuldeten Kommunen im Kreis Mettmann (zu Langenfeld lagen keine Angaben vor).

Gleichwohl steigen die Verbindlichkeiten in beiden Städten besorgniserregend an. Zum Vergleich: Ratingen 842 Euro/Einwohner, Erkrath 1520 Euro, Mettmann 2739 Euro, Wülfrath 3221 Euro, Heligenhaus 4721 Euro , Velbert 5551 Euro. Im Landesdurchschnitt ist jeder Nordrhein-Westfale mit 3524 Euro verschuldet. Auch Düsseldorf, das sich in der Vergangenheit gern seiner (wirtschaftlichen) Schuldenfreiheit rühmte (Schulden mit Guthaben verrechnet) hat laut Landesstatistiker 883 Euro Verbindlichkeiten pro Einwohner.

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Das ist kein Vergleich zu umliegenden Großstädten wie Solingen (6002 Euro) oder Wuppertal (6337 Euro). Oberhausen gar bringt es sogar auf 8908 Euro Schulden pro Einwohner. Die durchschnittliche Pro-Kopf-Verschuldung in NRW ist in den vergangenen zehn um 47 Prozent gestiegen. 2004 betrug sie 2397 Euro im Schnitt pro Nordrhein-Westfale.

(cis)