Hilden und Haan sind bei der Versorgung mit Kliniken top

Neue Statistik : Region ist bei der Klinik-Versorgung top

Der Krankenhaus-Atlas der Landesstatistiker zeigt: Drei Viertel erreichen binnen zehn Minuten ein Krankenhaus.

Etwa drei Viertel der Einwohner von Hilden und Haan erreichen innerhalb von zehn Minuten ein Krankenhaus, das eine allgemeine Versorgung anbietet. Ein großer Teil von ihnen schafft es sogar in bis zu fünf Minuten. Das sind sehr gute Werte. Dies teilt das statistisches Landesamt jetzt mit.

Im NRW-weiten Vergleich liegen Hilden und Haan weit vorne, auch wenn die Zahlen insgesamt sehr positiv ausfallen: So schaffen es in NRW 98 Prozent der städtischen Einwohner innerhalb von 20 Minuten in ein Krankenhaus. In Regionen mit Verstädterungsansätzen benötigen 56 Prozent weniger als zehn bzw. 95 Prozent der Einwohner weniger als 20 Minuten zum nächstgelegenen Krankenhaus.

Solche Erreichbarkeiten ergeben sich aus dem neuen Krankenhaus-Atlas der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder, der von den Spezialisten des Landesbetriebs Information und Technik Nordrhein-Westfalen entwickelt wurde.

Das interaktive Kartenangebot zeigt erstmals für jeden Standort in Deutschland die Erreichbarkeit des nächstgelegenen Krankenhauses. Nutzer können sich dabei nicht nur Krankenhäuser mit Basisversorgung und allgemeinen Fachabteilungen, sondern auch Krankenhäuser mit speziellen medizinischen Leistungen entfernungsmäßig anzeigen lassen. Seien es nun Kliniken mit Angeboten für Kinder, Jugendliche oder ältere Menschen, Einrichtungen mit besonderer Kompetenz in der Frauenheilkunde oder Geburtshilfe oder Krankenhäuser mit psychiatrischer oder psychosomatischer Fachabteilung.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Nur in dieser letzten Kategorie benötigen Hildener und Haaner etwas mehr Zeit, um diese Krankenhäuser zu erreichen (rund 20 Minuten im Schnitt). All diese Werte zeigen, dass die Region mit Krankenhäusern bestens versorgt ist.

Dass dies keineswegs selbstverständlich ist, weiß auch Kai Siekkötter. Der Klinikdirektor ist sowohl für das St.-Josefs-Krankenhaus in Hilden als auch das St.-Josef-Krankenhaus Haan zuständig – beides Häuser des Kplus-Verbundes. Siekkötter sagt: „Als lokaler Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen liegt uns natürlich eine wohnortnahe Versorgung der Menschen in der Umgebung am Herzen. Mit der Bildung von Spezialzentren wie Endoprothetikzentrum, Gefäßzentrum, Diabeteszentrum oder Brustzentrum sorgen wir für den wirtschaftlichen Erfolg der Häuser, ohne den eine gut erreichbare und hochwertige medizinische Versorgung schließlich nicht geleistet werden kann.” Klingt nach einem echten Erfolgsrezept.

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