Dezentraler Flohmarkt steht an Hilden trödelt mal wieder

Hilden · Jeweils samstags, am 1. und 8. Juni, verwandelt sich Hilden wieder zu einem riesigen Flohmarkt. „Hilden trödelt“ steht an, die Anmeldung läuft.

Ludwig hat im vergangenen Jahr bei „Hilden trödelt“ mitgemacht und sein Taschengeld damit aufgebessert.

Ludwig hat im vergangenen Jahr bei „Hilden trödelt“ mitgemacht und sein Taschengeld damit aufgebessert.

Foto: Köhlen, Stephan (teph)

Das Format „Hilden trödelt“ hat sich längst zu einer festen Größe in der Itterstadt etabliert. In der Corona-Krise als kontaktlose Veranstaltung entwickelt, findet der dezentrale Flohmarkt nun regelmäßig statt. Anfang Juni ist es wieder soweit.

Die Aufteilung erfolgt wie bei den vergangenen Terminen in Nord- und Süditter. Das hat sich etabliert, nachdem die „Hilden trödelt“-Termine zunächst nach Postleitzahlen getrennt waren. Am Samstag, 1. Juni, trödelt der Bereich Norditter (alles nördlich der Itter beziehungsweise der Berliner Straße) und eine Woche später der Bereich Süditter. Laut Veranstalter wurden bisher mehr als 300 Trödelstände an knapp 200 Standorten angemeldet. Aber das kann sich noch ändern: „Anmeldungen für Standbetreiber sind jetzt bis zur letzten Sekunde möglich“, erklären Marina und Alexander Schorn. Die beiden Hildener haben das Format 2020 gemeinsam mit Steffen Kirchhoff entwickelt.

Wer sich noch anmelden möchte oder wissen möchte, wo getrödelt wird, sollte auf der Homepage von „Hilden trödelt“ unter www.hildentrödelt.de oder www.hof-flohmarkt.de vorbeischauen. Für den Bereich Norditter können die Standorte bereits aufgerufen werden, für den Bereich Süditter soll das ab Ende der Woche möglich sein. Dort zu finden sind nicht nur die Adressen der einzelnen Verkäufer, sondern auch die Öffnungszeiten, die nicht von den Veranstaltern vorgegeben werden. Die meisten Verkäufer listen zudem auf, was sie anbieten. So können sich die Trödler im Vorfeld eine Route planen, die sie durch Hilden führt.

Die Teilnahme ist übrigens kostenlos. Marina und Alexander Schorn organisierten „Hilden trödelt“ von Anbeginn an privat, investieren Zeit und auch Geld in das Projekt. „In unserer schnellen Welt, wo Konsum oft im Rampenlicht steht, bringen wir mit ,Hilden trödelt‘ eine frische Brise rein. Hier geht‘s um nachhaltige Entscheidungen“, schreiben die Veranstalter auf ihrer Homepage. „Hoftrödel sind mega beliebt – nicht nur, weil sie nachhaltig sind, sondern auch, weil sie Nachbarn und Besucher in entspannter Atmosphäre zusammenbringen. Ganz ohne Stress.“

(tobi)
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