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Hilden: Trickbetrüger erbeuten Geld mit falscher WhatsApp

Hilden : Trickbetrüger erbeuten Geld mit falscher WhatsApp

Eine 61-jährige Hildenerin ist von einem Trickbetrüger um mehrere Hundert Euro betrogen worden, teilt die Polizei mit. Die Frau bekam am Mittwoch (13. Oktober 2021) eine WhatsApp-Nachricht von einer unbekannten Nummer.

Eine 61-jährige Hildenerin ist von einem Trickbetrüger um mehrere Hundert Euro betrogen worden, teilt die Polizei mit. Die Frau bekam am Mittwoch (13. Oktober 2021) eine WhatsApp-Nachricht von einer unbekannten Nummer. Der Betrüger gab sich als ihr Sohn aus und schrieb, er habe eine neue Handynummer. Er bat sie, mehrere Überweisungen an ein Konto für ihn zu tätigen, da dies für ihn aktuell nicht möglich sei. Die Hildenerin überwies daraufhin insgesamt mehrere Hundert Euro an das unbekannte Konto. Als der Betrug aufflog, erstattete sie Anzeige bei der Polizei.

Das ist nicht der einzige Betrugsversuch zum Nachteil älterer Menschen, so die Kreispolizei. Im Gegenteil: In den vergangenen Tagen häuften sich die Attacken von Trickbetrügern. Insbesondere im Bereich Ratingen habe es mehrere Anrufe mit betrügerischer Absicht gegeben. Die Angerufenen hätten die Masche jedoch rechtzeitig erkannt, aufgelegt und die Polizei informiert.

Die Polizei nimmt den Vorfall in Hilden zum Anlass, um erneut eindringlich vor den unterschiedlichen Maschen der Betrüger zu warnen. Die Beamten raten: Seien Sie kritisch, wenn Sie SMS oder WhatsApp-Nachrichten von einer Ihnen unbekannten Nummer erhalten, in denen eine Person angibt, eine Angehörige oder ein Angehöriger zu sein. Erkundigen Sie sich immer direkt unter der Ihnen bekannten Nummer oder bei anderen Familienmitgliedern nach den tatsächlichen Umständen. Überweisen Sie keinesfalls Beträge auf Ihnen nicht bekannte Konten. Sollten Sie solche oder ähnliche Nachrichten oder Anrufe bekommen, blockieren Sie die Nummer und informieren Sie umgehend die Polizei über den Notruf 110!

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Hintergrund: Durch Betrugsmaschen wie den „Enkeltrick“ oder „falsche Gewinnversprechen“ und Betrügereien durch „falsche Polizisten“ wurde zwischen 2017 und 2019 ein wirtschaftlicher Schaden von mehr als 39 Millionen Euro in Nordrhein-Westfalen angerichtet, schätzt das Landesinnenministerium.