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Hilden: So gehen die Caritas-Kitas mit der Coronakrise um

Caritas-Kitas : So gehen die Kitas mit der Coronakrise um

Erzieher bieten Eltern Programm für die Kinderbetreuung zuhause.

Nachdem von Seiten der Landesregierung ein komplettes Betretungsverbot für Kinder und deren Familien ausgesprochen wurde, findet seit Mitte März auch in den Caritas Kindergärten kein normaler Alltag statt. Aktuell werden in neun der elf Caritas-Kitas Kinder von Eltern betreut, die in systemrelevanten Berufen arbeiten. Meist bewegt sich die Anzahl der zu betreuenden Kinder zwischen zwei und fünf. Sie werden von jeweils zwei Erziehern betreut.

Auch den Eltern, die mit ihren Kindern zuhause bleiben müssen schicken die Erzieher Anregungen und Impulse für die Gestaltung der Zeit daheim. Seien es Ausmalbilder, Mitmachgeschichten, Anleitungen zum Basteln oder digitale Vorlesegeschichten. Neben diesen Impulsen ist es Bereichsleiter Klaus Faulhaber-Birghan wichtig, dass die Kitas in dieser Zeit weiterhin für die Sorgen der Eltern ansprechbar sind. „In vielen Gesprächen, die wir mit den Eltern führen, geht es um Ängste, die unter anderem die Zukunft, die berufliche Situation oder finanzielle Nöte betreffen“, sagt Faulhaber-Birghan. Für viele Familien aus nicht systemrelevanten Berufen sei es zunehmend schwieriger, die Betreuungssituation über Wochen zu organisieren. Die Erreichbarkeit aller Kita-Leitungen sei via Telefon gewährleistet. malu

(malu)