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Hilden: Rat beschließt Controller und Digital-Beauftragten

Stadtverwaltung Hilden : Rat beschließt Controller und Digital-Beauftragten

Der Rat der Stadt Hilden hat mit Mehrheit beschlossen, zwei Planstellen für einen Digitalisierungsbeauftragen und einen städtischen Controller zu schaffen. Beide sollen dem neuen Bürgermeister Claus Pommer direkt unterstellt werden.

Die FDP sieht darin einen richtigen Schritt, um die Digitalisierung der Verwaltung endlich strategisch anzugehen. „Normalerweise sehen wir die Schaffung neuer Planstellen aufgrund der Haushaltssituation kritisch“, sagt Fraktionsvorsitzender Rudolf Joseph: „Der Ist-Zustand der Verwaltung beim Thema Digitalisierung macht es jedoch dringend erforderlich, dass sich ein Digitalisierungsbeauftragter hauptamtlich um die Optimierung der verwaltungsinternen Prozesse kümmert.“ Nach Meinung der Liberalen befinde sich die Stadtverwaltung in Hilden immer noch in der „Kreidezeit“. „Andere Kommunen sind beim Thema Digitalisierung schon deutlich weiter. Wir können durch den Einsatz neuer Technologien nicht nur Zeit und Geld sparen, sondern auch für die Bürger eine unkompliziertere Kommunikation mit der Verwaltung gewährleisten. Diese Möglichkeiten müssen nur genutzt werden“, meint Joseph. Die Freien Demokraten fordern unter anderem die Möglichkeit der Online-Terminvergabe im Bürgerbüro und die Umstellung im Antragsverfahren, beispielsweise bei der Gewerbeanmeldung, auf digitale Verfahren.

Die Liberalen hätten sich schon vor zehn Jahren für einen städtischen Controller eingesetzt, der verwaltungsinterne Organisationsabläufe optimieren kann und die Beteiligungsprozesse verbessert. „Wir werden auch hier Geld und Ressourcen sparen, wenn wir die Organisationsarbeit innerhalb der Verwaltung zukünftig strategisch ausrichten“, ist der FDP-Fraktionsvorsitzende Joseph überzeugt.