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Hilden: Neun Künstler zeigen aktuelle Arbeiten im H6

Hilden : Neun Künstler stellen im H6 aus

Über 50 Arbeiten sind im Haus Hildener Künstler vom 26. März bis 4. April zu sehen. Besucher müssen sich voranmelden per E-Mail an lothar.weuthen@web.de oder telefonisch: 01716991010 und eine FFP2-Maske tragen. Eintritt frei.

In der ersten Ausstellung des Jahres zeigt eine Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern des Vereins Haus Hildener Künstler an der Hofstraße 6, kurz H6 mit Gästen des Kunsthauses Mettmann ihre aktuellen Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Fotografie und Skulptur. Der Fotokünstler Lothar Weuthen hatte eigentlich eine Einzelausstellung geplant. Da aber durch den Corona-Lockdown sehr viele Künstler keine Möglichkeit mehr hatten, ihre Arbeiten einem breiteren Publikum zu präsentieren, lud er befreundete Künstler dazu sein.

Jürgen Brockerhoff zeigt neue Kettensägearbeiten aus seiner Serie „Brockerköpfe“. Martine Chardin präsentiert Gebirgsbilder, die inspiriert sind von Aussagen des in der Ming-Dynastie lebenden Gelehrten Xu Xiake. Er schrieb nach seiner Wanderung durch das Gebirge: „Es gibt keinen Berg, der so schön ist wie der Huangshan.“ 

Die Künstlerin Lidia B. Gordon befasst sich Jahrzehnten mit dem Thema „Kind in der Kunst“. Sie stellt Kinder als Individuen und als starke Persönlichkeiten dar. Irmgard Hamacher hat die Eindrücke einer Rundreise durch Island in ihren neuen Bildern festgehalten. Sie malt Abstraktionen von Spiegelungen im Gletschereis, das Licht im Dunst der Geysire und Wasserfälle, aufsteigende Morgennebel im Hochland. Die Malerin Anja Hühn widmete sich Darstellung von Eseln. Der Esel „Gustav der Fröhliche“ ist ein  Charakterdarsteller mit Eigenschaften, die als sehr menschlich interpretiert werden können. Es sind Bilder zum Schmunzeln. Ute Augustin-Kaiser zeigt neue Bilder und Keramik-Objekte.

Bei Angelika Lorenz dreht sich alles um das Thema Haare. Ihre Bilder fokussieren sich auf die Darstellung von Haarpracht und Fell, bei den Tieren dieser Welt wie auch bei Menschen. Anna Schriever interessieren die inneren Prozesse,  insbesondere die Gefühle im Zusammenhang mit der vergänglichen Schönheit des Lebens. Sie zeigt neue Malereien in ihren typischen zarten, pastelligen Stil.  Lothar Weuthen präsentiert abstrakte Arbeiten in Impasto-Technik, die er aktuell mit seinen  „ColorCode-Fotos“ kombiniert. Außerdem präsentiert er neue fotografische Arbeiten aus dem Zyklus „Digital-Painting“.

Den Besucher erwartet eine facettenreiche Ausstellung mit über 50 Werken. Da sich aktuell nur maximal drei Personen gleichzeitig im Galerieraum aufhalten dürfen, gibt es keine Vernissage. Die Ausstellung läuft von Freitag, 26. März, bis Sonntag, 4. April. freitags 16 bis 19 Uhr  samstags und sonntags 14 bis 18 Uhr. Besucher müssen sich voranmelden per E-Mail an lothar.weuthen@web.de oder telefonisch:  01716991010 und eine FFP2-Maske tragen. Eintritt frei.