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Hilden mausert sich zum E-Mobilitäts-Vorreiter

Kommentar : Hilden mausert sich zum E-Mobilitäts-Vorreiter

Ein Kommentar.

Hilden mausert sich in der Region langsam aber sicher zum Vorreiter beim Thema E-Mobilität. Das Angebot der Stadtwerke und ihrer Kooperationspartner ist dabei nur ein Puzzleteil, aber es ist genauso wichtig wie alle anderen Puzzleteile. Pionier auf diesem Gebiet ist ohne Frage Roland Schüren, der seit vielen Jahren E-Mobilität lebt und sie nicht nur in seinem Bäckerei-Unternehmen  fördert: In der Giesenheide entsteht unter seiner Führung einer der größten Ladeparks für Teslas in ganz Europa. Durch die Lage direkt an der A3 und der A46 taucht Hilden deshalb schon automatisch auf den Landkarten von E-Autofahrern auf. Regelmäßige Treffen in Hilden haben vor Corona Menschen aus ganz NRW (und darüber hinaus) nach Hilden gelockt.

Während Schüren überregional viel PR für die Stadt macht und ihr somit zu einer gewissen Bekanntheit in der wachsenden E-Mobilitätsszene verhilft, sorgen die Stadtwerke und ihre Kooperationspartner nun für ein interessantes Angebot, das sich an die Hildener richtet. Natürlich wird es Menschen geben, die das Timing kritisieren: Wer kann sich in der Corona-Krise schon ein neues Auto kaufen? Oder solche, die mit vielen Argumenten grundsätzlich skeptisch gegenüber E-Mobilität stehen. Aber wenn niemand trotz aller Widrigkeiten einen Schritt  in welche Richtung auch immer wagt, resultiert daraus Stillstand. Und Stillstand ist niemals gut.